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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

„Verlässlichkeit ist sehr wichtig“

05.10.2011

Speditionen und Handelsunternehmen in Norddeutschland klagen: Es gibt nicht mehr genügend Lkw-Fahrer. Andrea Fischer, Bilanzbuchhalterin bei der Spedition Dittmar in Ganderkesee, weiß, wie schwierig es ist, gut ausgebildete Fachkräfte zu bekommen.

FRAGE: Frau Fischer, Sie sind im Speditionsunternehmen Dittmar auch für das Personalwesen zuständig. Bemerken Sie einen Mangel an Lastkraftwagenfahrern?

FISCHER: Erfreulicherweise haben wir ein gut ausgebildetes und verlässliches Stammpersonal von etwa 22 Berufskraftfahrern. Deswegen müssen wir nicht ständig um neues Personal ringen. Auf unsere Belegschaft sind wir sehr stolz. Wenn aber mal ein Fahrer ausfällt, ist es schwer, verlässlichen Ersatz zu finden.

FRAGE: Woran könnte das liegen?

FISCHER: Bis die Wehrpflicht ausgesetzt wurde, haben viele junge Leute bei der Bundeswehr ihren Lastwagen-Führerschein und entsprechende Zusatzausbildungen gemacht. Das ist jetzt seltener der Fall. Auch ist der Beruf des Kraftfahrers nicht für jeden attraktiv: Die Fahrer sind viel alleine unterwegs, stehen auch mal im Stau und sind einem gewissen Termindruck ausgesetzt. Lenk- und Ruhezeiten müssen eingehalten werden. Zudem ist der Beruf auch körperlich anstrengend, nicht nur beim Be- und Entladen. Die Vorstellung einer „Trucker-Romantik“ gibt es heute nur bedingt. Die Realität sieht anders aus.

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FRAGE: Woher bekommen Sie gut qualifizierte Mitarbeiter?

FISCHER: Mit den Bewerbern der Agentur für Arbeit haben wir persönlich nicht immer gute Erfahrungen gemacht. Es mangelt häufig am Durchhaltevermögen. Aber wir erhalten auch Initiativbewerbungen. Wenn wir Bedarf haben, geben wir auch Minderqualifizierten eine Chance. Besonders wichtig ist es, dass die Bewerber Verlässlichkeit beweisen. Das merkt man meist schon in den ersten drei Wochen. Wenn die Bewerber geeignet sind, kommen wir für weitere Qualifikationsmaßnahmen auf.

Sandra Binkenstein Varel / Redaktion Friesland
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