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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Viel Information über Integration und Innovation

19.08.2015

Ganderkesee Eigentlich sollte es eine politische „Sommerbereisung“ mit dem Fahrrad werden – mangels „Sommer“ hat Ansgar Focke am Dienstag dann doch lieber das Auto genommen. Ihren Zweck erfüllte die Tour für den CDU-Landtagsabgeordneten aus Schierbrok dennoch: Er gewann interessante Erkenntnisse aus Betrieben in seinem Wahlkreis – und bemerkte auch, wie selbst recht unterschiedliche Unternehmen in Ganderkesee miteinander verzahnt sein können.

Denn bei den Delme-Werkstätten an der Pestalozzistraße, wo Focke nach dem morgendlichen Start bei der Diakonie in Hude am Mittag eintraf, erfuhr der Abgeordnete, wie schwierig es sei, Menschen mit Behinderungen in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. Es fehle ein „Übergabemanagement“, schilderte ihm Betriebsleiter Stefan Martens, nötig sei ein Gesetz, das die Finanzierung regelt. Darüber will Focke nun mit der Bundestagsabgeordneten Astrid Grotelüschen sprechen.

Vorbildlich bei der Aufnahme behinderter Mitarbeiter, so hieß es bei den Delme-Werkstätten, sei aber in Ganderkesee vor allem eine Firma: der Umwelt-Dienstleister K-Nord an der Weststraße – und genau dort war am Nachmittag die dritte Station auf Fockes Info-Tour, bei der er von örtlichen Parteifreunden um die CDU-Gemeindeverbands-Vorsitzende Cindy Klüner begleitet wurde. „Zum Glück“, so Geschäftsführer Andreas Lange, gebe es bei K-Nord noch einfache Tätigkeiten, die nicht nur Behinderten die Eingliederung in den Berufsalltag ermöglichten – „sondern auch den sogenannten Normalen die Integration in die Lebenswelt von Behinderten.“ Das Betriebsklima werde dadurch noch belebt.

Lange und der Technische Leiter Andreas Melle stellten den Gästen das Unternehmen vor. „Wir wollen uns weiter entwickeln“, betonte der K-Nord-Geschäftsführer. Neben den Standbeinen Abfall-Logistik und Lärmschutzwände solle mit der Aufbereitung von Nitraten aus dem Grundwasser ein weiterer Betriebszweig intensiviert werden. In Spanien laufe bereits eine Anlage mit großem Erfolg.

In Deutschland indes scheuten potenzielle Kunden meist die im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren sehr hohen Investitionskosten – die sich aber schnell amortisierten, wie Lange betonte. Denn das rein biologische Verfahren von K-Nord hinterlasse keine Rückstände, verbrauche wenig Energie und erfordere kaum Personalaufwand. Focke sagte zu, Politiker in der Region für das Projekt zu sensibilisieren.

Hergen Schelling Agentur Schelling (Leitung) / Redaktion Ganderkesee
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