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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

SERIE: Viel mehr als eine Durchfahrtsstraße

07.01.2009

TANGE „Für viele ist Tange nur die direkte Verbindung zwischen Falkenburg und Bergedorf“, weiß Reinhard Stöver. Dass sie sich in Tange befinden, bemerken durchfahrende Autofahrer nur am Straßennamen. Für den Rentner, der in dem Ortsteil von Bergedorf geboren wurde, ist Tange aber viel mehr. „Man kann sich nur wünschen, in so einem Dorf groß zu werden“, sagt er. Besonders schätzt der Tanger den nachbarschaftlichen Zusammenhalt und die Ruhe.

Die Natur ist in Tange noch in Ordnung. „Hier ist es richtig urzeitlich. Intakte Wallhecken zum Beispiel gibt es in Tange viele“, erzählt Reinhard Siemers, der Bergedorfer Bezirksvorsteher. Auch Reinhard Stöver schwärmt: „Wenn man Natur mag, ist das Leben in Tange wie Urlaub direkt vor der eigenen Haustür.“ Und so ist es nicht verwunderlich, dass Tange im Sommer bei Spaziergängern sehr beliebt ist.

Auch Städter, die eine ruhigere Umgebung suchen, zieht es in das Dorf. „In Tange leben viele Zugezogene, die die Vorteile des Dorflebens zu schätzen wissen“, erzählt Stöver. Tange habe sich aber nicht verändert. Der landwirtschaftliche Charakter wird seiner Meinung nach auch weiterhin erhalten bleiben, auch wenn in Tange selbst auf den Höfen Paul und Stöver keine Landwirtschaft mehr betrieben wird.

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„Für Kinder ist Tange ein Paradies“, findet Stöver. Das sehen auch seine Tochter Claudia Wohlers und Enkelin Lara so. Die Dreijährige ist die jüngste Bewohnerin in Tange und genießt die Spielmöglichkeiten in der freien Natur. Auch der 65-Jährige erinnert sich gern an seine Kindheit. „Damals sind wir oft mit dem Rad zum Dorfladen nach Bergedorf gefahren“, berichtet er. Auch die landwirtschaftliche Arbeit war damals noch anders. „Bis 1964 haben mein Vater, meine Brüder und ich die feuchten Wiesen noch mit der Sense gemäht“, erinnert er sich. Auch Orchideen hätten zu dieser Zeit noch auf den Wiesen geblüht. Besonderen Spaß hatten er und seine Brüder daran, Stichlinge zu fangen. Die Fische tummelten sich in den Entwässerungsgräben.

Die ruhige Lage hat auch Nachteile, zum Einkaufen müssen die Tanger fahren. „Ohne Auto kommt man nicht weit“, sagt Stöver, das sei ein Nachteil des Dorflebens. Bis vor zehn Jahren sei noch ein Bäckerwagen gekommen, mittlerweile sei auch diese Einkaufsmöglichkeit abgeschafft. Dennoch könnte er sich nicht vorstellen, in der Stadt zu leben. Für ihn und seine Frau Anke ist Tange der ideale Ort zum Leben.

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