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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Freizeit: Viele Junge zieht es in die Stadt

26.02.2013

Wardenburg Es ist ein Problem, mit dem ländlich gelegene Orte oft konfrontiert sind: Fehlende Freizeitbeschäftigungen und Aufenthaltsplätze für Heranwachsende. Zu den von Jugendlichen dann häufig als „verschlafen“ und „leer“ bezeichneten Ortschaften gehört – einer NWZ -Umfrage zu Folge – auch die Gemeinde Wardenburg. „Früher war hier mehr los“, sagt die 16-jährige Celine Vatterodt kurz und knapp – und spricht damit das aus, was vielen Gleichaltrigen auf der Seele liegt.

Dabei sollte man meinen, dass den circa 1100 16- bis 20-jährigen Wardenburgern auch ein entsprechendes Freizeitangebot zur Verfügung stehen müsste. Durch die Everkampschule kommen schließlich auch Schüler aus umliegenden Gemeinden. „Freizeit ist hier aber nicht wirklich“, sagt der 16-jährige Neels Ohle. Er könne nicht verstehen, „warum man ein Jugendzentrum neben einem Altersheim platziert“. Was kann dann verändert werden, um die Flucht Vieler nach Oldenburg zu verhindern? Die 16-jährige Celine Vatterodt hat eine Idee: „Wenn es hier eine Disco geben würde, wäre das toll. Momentan muss man nach Wildeshausen oder Oldenburg fahren, was aufwendig ist.“

Die Zeit, dass der Wardenburger Hof wöchentlich auf einen mobilen DJ gesetzt hat, ist seit über 20 Jahren vorbei. „Das ist überhaupt kein Thema mehr bei uns“, erklärt Inhaber Gerd Fischbeck. Das habe nichts damit zu tun, dass zu wenige Leute kommen würden. „Wir haben uns 1995 in den Wardenburger Hof umgenannt. Eine Disco passt nicht mehr zu uns“, so Fischbeck. Er sei dennoch davon überzeugt, dass man mit dem richtigen Konzept auch auf dem Land erfolgreich sein könne, was verschiedene Beispiele, wie zum Beispiel Tange (Ammerland) zeigen würden. „Die Jugendlichen sind mobil, sie nehmen auch einen weiteren Weg auf sich, um Party zu machen“, so Fischbeck.

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„Bei uns wurde die Disko Toffe in den 80er Jahren eingestellt“, gibt auch der Inhaber des Gasthofs Dahms, Karl-Heinz Kleimann, in Littel an. „Die Menschen sind inzwischen älter“, fügt er hinzu. Möglicherweise liege darin die Ursache für die Freizeitarmut in Wardenburg.

Klar ist auch, dass längst nicht jeder Wardenburger den Drang nach Einkaufspassagen oder Partystätten verspürt. „Ich finde gut, dass es hier ruhiger ist. Da hier weniger Autos fahren, ist es auch weniger gefährlich“, sagt der 12-jährige Gerrit Lenk. Und wenn es dann doch einmal etwas Größeres sein soll, „dann geht’s nach Oldenburg“ – schließlich sind die acht Kilometer mit Auto oder Fahrrad schnell gefahren.

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