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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Warum Dachse nicht waschen und Rehe bellen

28.07.2017

Vielstedt Knifflige Fragen rund um Natur und Tiere warteten bei der Ferienspaßaktion des Hegerings Hude auf die Teilnehmer. „Warum ist ein Fasan so bunt und groß und seine Henne klein?“, fragte Heiko Pape, Obmann für „Lernort Natur“. Die Kinder waren ratlos. „Wenn die auf dem Nest sitzt, wird sie kaum gesehen. Der Fasan kann wegrennen und lockt den Räuber weg.“ Eine bunt geschmückte Henne würde wohl Ziel von Räubern werden.

Aha-Momente wie diese gab es viele. Unter dem Titel „Lernort Natur“ ließen die Jäger die Kinder an ihrem Wissen teilhaben. So wurden zum Beispiel Präparate gezeigt, die Kinder mussten erraten welche es sind. Eine sinnvolle Sache. Mit „ein Waschbär, ein Waschbär“, wurde ein ausgestopfter Dachs empfangen. „Die Kinder sollen ein bisschen Grundlage mitnehmen“, ergänzte Heiko Pape. Am Ende des Tages hatten alle breite Kenntnis über die Tierwelt.

„Normalerweise verstecken wir die Präparate im Wald und die Kinder müssen sie mit Ferngläsern entdecken“, erklärte der Naturpädagoge Pape. Aber leider hätte ihnen das Regenwetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Stattdessen wurden nacheinander die Präparate auch zum Anfassen vorgeführt. Als weiteren Baustein mussten die Kinder erraten, welche Frucht und Rinde zum Blatt welchen Baumes passt. Eine knifflige Aufgabe.

Auch die Frage, warum Rehkitze von Füchsen nicht gefunden würden, wenn sie alleine auf ihre Mutter warten, wurde geklärt. „Die Natur hat dafür gesorgt, dass Rehkitze praktisch geruchslos sind.“

An einer weiteren Station mussten Hinweise gesammelt werden, um zu erraten, von welchem Tier sie stammen. Bei jeder Antwort gab es ein Puzzlestück zu verteilen. „Es lebt in Europa, wenn es erschreckt wird, bellt es“, gaben Hedda Munstermann und Bärbel Knop einen Hinweis. Die Kinder waren ratlos. „Das Reh“, klärten die beiden auf.

Es gab noch eine dritte Station: Mit Teichblick konnten an der Kreativecke – einem im Wald aufgestellten Anhänger – Bilder aus Naturmaterialien hergestellt werden. Gemeinsam mit Tamara Hussel und Liane Hape-Nordbrock entstanden aus Zweigen, Blättern, Sand und Eicheln kleine Kunstwerke, von denen keines dem anderen glich.

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