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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Umweltschutz: Vier Nesthäkchen im Kirchturm

12.06.2012

WILDESHAUSEN Die Begeisterung steht Hartmut Huntemann ins Gesicht geschrieben: „Das Nest muss jetzt proppenvoll sein“, sagt der Küster der St.-Peter-Kirche in Wildeshausen. Das Turmfalkenpaar, das seit Anfang April im Turm des katholischen Gotteshauses nistet, hat Nachwuchs bekommen. Vier, schon recht kräftige Küken blicken aus dem Nistkasten in gut 30 Metern Höhe. Sehr zur Freude der Anwohner und vieler Passanten.

Huntemanns Amtsvorgänge Manfred Uhl, der in unmittelbarer Nachbarschaft der Kirche wohnt, hatte am Montagmorgen den Nachwuchs zuerst entdeckt. „Damit war keinesfalls zu rechnen gewesen“, erzählt der Küster. Denn nach Auskunft von Experten dauert es eigentlich drei bis vier Jahre, bis ein neu aufgestellter Falkenkasten überhaupt von den Greifvögeln angenommen wird. Auch die Beobachter seien zunächst skeptisch gewesen. „Wochenlang waren die Tiere gar nicht zu sehen“, so Huntemann. „Offenbar haben sie kräftig gebrütet, wie wir nun wissen.“

Den Nistkasten im Turm der St.-Peter-Kirche haben Dr. Johannes Bartner und Melanie Witte von Naturschutzbund (Nabu) Oldenburger Land installiert. Unter dem Motto „Lebensraum Kirche“ sollen die Lebensbedingungen für Schleiereulen, Turmfalken und Fledermäuse verbessert werden (die NWZ  berichtete). In den vergangenen vier Jahren haben die beiden Tierfreunde fast 90 Kästen in der Region angebracht. „In Wildeshausen hat die Population offenbar zugenommen“, sagt Bartner. Turmfalken brüten auch in der Alexander­kirche sowie am Klärwerk. Mit einem so schnellen Erfolg an der St.-Peter-Kirche habe er nicht gerechnet, so der Mediziner. Bartner zufolge sind die jungen Falken bald flügge.

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Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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