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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Von Chancen und Helfern

09.03.2018

Mehr Chancengleichheit im Schießsport bieten – dieses Ziel stand ganz obenan bei einem Crowd-funding-Projekt des Schützenvereins Groß und Klein Köhren zusammen mit der Volksbank Wildeshauser Geest eG. Dabei ging es um die Anschaffung eines neuen Kleinkaliber-Gewehrs mit einem Schaft, der gleichermaßen für Rechts- und Linkshänder geeignet ist. Bei der Übergabe des neuen Gewehrs, an der für den Schützenverein unter anderen Kjell Ohlendorf, Fabian Freese, Finja Ohlendorf und Vorsitzender Torsten Fischer teilnahmen, freute sich Volksbank-Prokurist Manfred Sander, dass wieder ein Projekt erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Die Neuanschaffung soll im Training und im Wettkampf eingesetzt werden. Insgesamt konnten durch das Crowdfunding-Projekt 3730 Euro€ eingesammelt werden. Hiervon kommen 1400€ Euro aus dem Spendentopf der Volksbank Wildeshauser Geest. Da insgesamt etwa 1000 Euro € Überschuss gesammelt werden konnten, werden jetzt auch bereits vorhandene Gewehre umgerüstet.

Der Schützenverein wies bei der Gelegenheit zugleich auf seine nächsten Termine hin: Am Sonnabend, 10. März, findet von 10 bis 12 Uhr auf dem Gelände der Zimmerei Zawodny eine Schrottsammlung statt. Am Sonntag, 11. März, 11 Uhr, wird das neue Gewehr offiziell eingeweiht. Dabei wird dann erstmals ein Schieß- und Spielewettbewerb durchgeführt.

Klimawandel und Klimaschutz – „das geht uns alle an“. Davon ist Ansgar Lasar, Klimabeauftragter der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, überzeugt. Bei einer Veranstaltung des Landfrauenvereins Harpstedt-Heiligenrode im „Charisma“ in Harpstedt zeigte er vor Mitgliedern und interessierten Nichtmitgliedern, wie auch vermeintlich kleine Maßnahmen in der Summe Großes bewirken können. Zum Hintergrund: Treibhausgasemissionen (THGE), maßgeblich von Menschen verursacht, gelten als ein wesentlicher Grund für Klimaveränderungen. 85 Prozent der THGE entstehen durch die Verbrennung von Kohle, Öl und Gas, berichtete Lasar. Mit erneuerbaren Energien stünden Technologien zur THGE-Minderung zur Verfügung. So könne jeder Bürger zum Beispiel durch den Bezug von Ökostrom seinen Beitrag zur Minderung der Emissionen leisten und ein klares Zeichen für den Klimaschutz setzen. Teuer sei das nicht – „monatlich nicht mehr als eine Tasse Kaffee im Restaurant“.

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Auch eine klimaschonende Ernährungsweise führe zu einer Verringerung der THGE, warb Lasar. Sein Beispiel: Spargel aus der Region habe eine ganz andere Klimabilanz als der ganzjährig zur Verfügung stehende Spargel aus Peru oder Chile, der mit dem Flugzeug oder Schiff zum Verbraucher gebracht wird. Und schließlich sprach der Referent auch die von vielen so geliebten Urlaube im Süden an. Seine Rechnung: Eine Flugreise nach Gran Canaria sei klimaschädlicher als zehn Jahre durchschnittlicher Schweinefleischkonsum.

„Ansgar Lasar hat es mit interessanten Beispielen und Vergleichen geschafft, das nicht ganz einfache Thema seinen Zuhörern nahe zu bringen“, bescheinigte Landfrauen-Pressesprecherin Regina Bührmann in einem Fazit. „Er zeigte Möglichkeiten auf, die jeder Verbraucher hat.“

Mit einem anderen ernsten Thema befassten sich dieser Tage die Freiwilligen Feuerwehren Klein Henstedt und Prinzhöfte-Horstedt: Eisrettung. Bei einem gemeinsamen Übungsdienst spielten 20 Mitglieder beider Wehren verschiedene Szenarien durch und erörterten Lösungen. Die Leitung hatten die beiden Ortsbrandmeister Johann Neuhaus und Jürgen Buchholz. Dabei ging es auf einer Eisfläche in Klein Henstedt sowohl um die Rettung von Personen auf dem Eis als auch von Menschen, die ins Eis eingebrochen sind. Ein Thema war auch die Eigensicherung – denn „es hilft niemandem, wenn aus dem eigentlichen Helfer jemand wird, der auf einmal selbst Hilfe benötigt“, wie Pressesprecherin Ann-Catrin Buchholz zu bedenken gab. Anschließend konnten sich alle mit Heißgetränken aufwärmen, dazu gab’s Kekse. Silke Neuhaus hatte für die Stärkung gesorgt.

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