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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Von Landwirten, Wohnklötzen und Schulbussen

01.12.2020
Betrifft: „Bauern kämpfen für mehr Geld“ (20. November):

Mit kilometerlangen Trecker-Kolonnen verärgern die Landwirte viele, die sie auf ihre Seite bekommen wollen. Das Image der Landwirte wird dadurch nicht verbessert. Bei Gesprächen mit den Schlachtbetrieben bekommt man keinen Einfluss auf die Preisgestaltung des Handels. Viele Verbraucher erwarten, dass das Bündnis „Land schafft Verbindung“ gegen unwürdige Werkverträge und Leiharbeit in der Fleischwirtschaft protestiert.

Damit die abgeschafft werden, sollten die Landwirte die CDU und ihre Bundestagsabgeordneten in den Landkreisen Oldenburg, Cloppenburg und Vechta auffordern, dass die Bundes-Union das von SPD-Minister Hubertus Heil vorgelegte „Arbeitsschutzkontrollgesetz“ im Bundestag nicht länger ausbremst. Das wäre Unterstützung für Pfarrer Peter Kossen.

Es hilft doch nichts, wenn die Verarbeitungsbetriebe Verständnis erklären. Da war die Aussage der Milchwirtschaft in Bremen ehrlicher: „Eine plakative Forderung helfe nicht. Die Marktpreise der Rohmilch richten sich nach Angebot und Nachfrage“. Diese Grundregel gilt seit jeher, auch für Fleischpreise und alle anderen in Deutschland erzeugten Produkte. Mit guten Löhnen kann unsere Wohlstandsgesellschaft sich gute Lebensmittel leisten. Durch die Handelsketten werden sie für viele Verbraucher oft erst erschwinglich. Mancher fragt sich, womit das Geld für Groß-Traktoren erwirtschaftet wurde. Zigmillionen-schwere Traktor-Kolonnen, die mutwillig den Verkehr blockieren, verspielen das Ansehen der Landwirtschaft.

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Übrigens: Mit dem Groß-Traktor überzeugt man keinen Verbraucher von der Not der Landwirtschaft. Opas 20 PS Deutz wäre da überzeugender.

Hermann Bokelmann Harpstedt

Betrifft: „Stadt verhindert Wohnklötze“ (26. November)

Der Traum vom „Traumhaus“ in Ganderkesee zerplatzt: Mit großer Enttäuschung und mit Entsetzen nehmen zurzeit die neuen Besitzer von Einfamilienwohnhäusern im Baugebiet „Südlich der Oldenburger Straße“ die Bebauung von „Wohnklötzen“ in der Straße Bookhorner Wiesen 2-4 wahr. Dort entstehen zweigeschossige Mehrfamilienhäuser plus Staffelgeschoss mit je 8 Wohneinheiten. In unmittelbarer Nähe entstehen zwei weitere Wohnklötze.

Die Eigentümer der Einfamilienwohnhäuser wollten ihren Traum eines Wohnhauses in einer Wohnsiedlung mit einer angemessenen Bebauung verwirklichen und keine Wohnklötze vor die Nase gesetzt bekommen. Dieser Traum ist nun zerplatzt.

Die Stadt Wildeshausen ist da bereits weiter und verhindert nun den Bau von Wohnklötzen durch eine Veränderungssperre für den Bebauungsplan „Düngstruper Straße/Bargloyer Straße“. Sie will den Charakter von Wohnsiedlungen erhalten.

Daher stellt sich für mich die Frage: War dem Rat der Gemeinde Ganderkesee diese Bebauung mit dieser Entwicklung von Wohnklötzen bei dem Aufstellungsbeschluss klar?

Die Gemeinde Ganderkesee ist ein ländlich geprägter Ort und hat sich mehrfach gegen eine Entwicklung zur Stadt ausgesprochen. Daher passen solche „Wohnklötze“ nicht in unsere Gemeinde Ganderkesee.

Für die Zukunft müssen neue, dem Ortsbild entsprechende Bebauungskriterien für Baugebiete aufgestellt werden, Wohnklötze gehören nicht dazu.

Konrad Lübbe Ganderkesee

Betrifft: „Präsenzunterricht heißt volle Schulbusse“ (7.11.):

Passender hätte das Foto vom überfüllten Bus nicht sein können: Am Freitag, 30. Oktober, wartete ich (68) in Oldenburg an der Staustraße auf den Huntesprinter Linie 270 in Richtung Wildeshausen. Abfahrt laut Plan 13.36 Uhr. Total überfüllt erschien dieser Bus gegen 14 Uhr. Die Fahrgäste, meist Schüler, standen und saßen im Gang. Schlechte Luft und beschlagene Scheiben waren die Begleiterscheinungen. Auf der Autobahn staute sich zum Überfluss auch noch der Verkehr. (...) Alles redet von Abstandsregeln – aber im Bus gelten diese offenbar nicht, wie auch? Aber, was sollte der Busfahrer machen, einfach die Gäste an den Haltestellen stehenlassen? Könnte man nicht zum Beispiel auf solchen Überland-Linien zu Stoßzeiten eine halbstündliche Taktung einplanen? Darüber sollte man einmal nachdenken. Allerdings: Die Schulen zu schließen, ist auch keine Option, dann bleiben die Busse fast leer.

Heinz Schnitker Kirchhatten

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