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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

TREFFEN: Von Nähnadel bis zur Bettenreinigung

26.05.2006

HUDE HUDE - Mitten in Hude, in der Parkstraße, wo sich heute das Bekleidungsgeschäft Horstmann befindet, existierte fast neun Jahrzehnte, von 1903 bis 1989, der Textilfachhandel Röben. Vorne war der Laden, hinten das Büro, die Auszeichnung und die Nähstube. Jedes Preisschild nähten die Mitarbeiterinnen damals mit der Hand an. Bei Röben gab es praktisch alles, was mit Textilien zu tun hatte.

„Von der Nähnadel bis zur Konfektion, Spielzeug, Schuhe, Gardinen, Betten und Bettenreinigung“, zählte Herta Logemann-Kubitzki auf. Von 1960 bis 1989 arbeitete sie bei Röben. Gemeinsam mit Elke Hedenkamp und Rita Kroog – ebenfalls frühere Mitarbeiterinnen – hatten sie ein Ehemaligen-Treffen organisiert. 50 Personen hatten sie angeschrieben, 42 kamen zu einem Wiedersehen in Burgdorfs Gaststätte. 25 der Anwesenden waren ehemalige Lehrlinge. Eine besonders weite Anfahrt hatte keiner. Die Ehemaligen kamen aus der Stadt Oldenburg, der Wesermarsch oder dem Landkreis Oldenburg.

Mit dabei waren auch der damalige Chef Jürgen Röben, seine Ehefrau Karin und seine Mutter Paula Röben. Die 91-jährige „Senior-Chefin“ war gerne zu dem Treffen gekommen. Von ihrem 20. bis zum 74. Lebensjahr habe sie erfolgreich im Geschäft mitgearbeitet. „Ein Privatleben kannte ich nicht. Ich habe mich voll und ganz dem Geschäft gewidmet“, so Paula Röben. Ihr Ehemann Walter Röben ist bereits 1979 verstorben.

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1951 lernte die Huderin Edeltraut Wachtendorf den Beruf der Verkäuferin, übrigens als erste Auszubildende des Hauses Röben. 15 Jahre lang arbeitete sie in dem Textilfachhandel mit. „Alles, was die Kunden brauchten, wurde angefertigt,“ so Wachtendorf. Die Ware sei sogar zu den Kunden gebracht worden.

Die Arbeit der Mitarbeiterinnen beschränkte sich nicht nur auf das Nähen und Verkaufen. Das Putzen im Laden sowie der Privathaushalt der Familie Röben gehörten auch zu den Betätigungsfeldern. „Man musste für Röben privat einkaufen und Essen kochen für den Junior, wenn der Chef und die Chefin in Urlaub waren“, erzählte Elke Hedenkamp. Lachend erinnerten sich die Anwesenden auch daran, dass der Seniorchef so gerne Schmorkartoffeln gegessen habe.

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