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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

UNTERHALTUNG: Vor der Suppe tot vom Stuhl gekippt

24.03.2009

DöTLINGEN Da staunte die illustre Gesellschaft im Dötlinger Schützenhof „Unter den Linden“ nicht schlecht: Kaum hatten sie ihre Vorspeise, eine Tomaten-Kaltschale, ausgelöffelt, fiel ein Mann vom Stuhl. Spätestens nach diesem Überraschungseffekt merkten die etwa 60 Gäste am Sonnabendabend, dass sie mittendrin steckten bei der Inszenierung eines kniffligen Mordfalls im „Dinner Criminale“.

Rahmenkulisse des spannenden Falls bildet das 125-jährige Jubiläum des Juweliergeschäfts Kronsberg. Silvia Kronsberg (dargestellt von Vanessa Lögers), nach der Ausbildung im Hause Tiffany zurück in der Firma, stellt ihr Collier aus. Doch kaum kippt der „Tote“ vom Stuhl, ist das Schmuckstück weg und die Aufregung bei Senior-Chefin Kronsberg (Kirsten Bergen) und bei „Hausdame“ Mathilde Schneckenburg (Katharina Böhrke) groß. Kommissar Klaus Brenner (Andreas Ludin) und sein Assistent Harry (Jens Schlieper) ermitteln im Schützenhof.

„Toter“ ins Kühlhaus

Bevor der zweite Gang, eine Krabbencremesuppe, folgt, muss die „Leiche“ entsorgt werden. „Im Kühlhaus ist noch Platz“, heißt es. Vier Gäste packen mit an. Nun ist kriminalistischer Spürsinn gefragt. Der Tote, ein Juwelen-Dieb namens „Edel-Eddi“, war aus dem Gefängnis ausgebrochen und ist Ehemann der Schneckenburg. Hat sie ihn vergiftet? An den Tischen wird eifrig spekuliert. Brenner befragt die Gäste: „Hier im Ort passt man doch sonst so gut aufeinander auf.“ Auch das Personal muss vortreten. In der Reihe der Mitarbeiter entdeckt der Kommissar einen falschen Ober. „Ich bin der Norbert und musste für den Thomas einspringen“, entschuldigt er sich. Höchst amüsiert spielt das Publikum mit und freut sich über so manche Anspielung. Auf die Aufforderung „Harry, hol’ schon mal den Wagen!“ folgt kleinlaut das Bekenntnis des Assistenten: „Alle vier Räder sind geklaut.“

Fantasie ist gefragt

Nach der Hauptspeise (Schweinefilet im Kräutermantel, auf Gartengemüse und Spaltkartoffeln) wird der nächste Tote serviert. Der falsche Ober hat ein Messer im Rücken. Sogar der Reporter gerät ins Visier der Polizei. Angeblich stimmen seine Fingerabdrücke mit denen auf der Tatwaffe überein. Während sich das souverän agierende Schauspiel-Ensemble ahnungslos stellt, fordert Kommissar Brenner die Gäste auf, Haftbefehle auszufüllen und ihm den Täter zu nennen. Fantasie ist gefragt.

Aufklärung nach Dessert

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Elli Beier tippt auf Frau Schneckenburg: Sie wollte offenbar nicht länger die Klunker putzen, sondern selbst welche besitzen. Wenke Haescher-Stichweh aus Aschenstedt geht noch einen Schritt weiter: Sie glaubt, die Hausdame stecke mit dem Polizisten Harry unter einer Decke. Der Lösung am nächsten kommt Sylvia Weber aus Wildeshausen: Sie tippt auf Silvia Kronsberg, die einen Versicherungsbetrug begehen wollte. Bis nach dem Dessert (Orangenparfait auf Schokoladenbiskuit) lässt Kommissar Brenner die Feinschmecker noch rätseln. Dann wird Silvia Kronsberg abgeführt. Ihr Motiv: Rache an der Mutter.

Für alle Beteiligten ein Mordsspaß, der nach Wiederholung verlangt. „Das hat mir sehr gut gefallen“, sagt etwa Jutta Oldehoff am Ende des rund vierstündigen Spiels. Sie habe jedoch auf die Mutter als Täterin getippt. Auch Gerlinde Behrens und Inga Flach zeigen sich hellauf begeistert. Die Darsteller loben das Ambiente: „Nur ein Gast leckte immer das Messer an“, flunkert „Putzfrau“ Schneckenburg, die für ihre Spontanität einen Extra-Applaus erhält.

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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