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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Vor der Tafel nicht im Regen stehen

31.10.2015

Ahlhorn „Einem anderen Menschen geben, was er braucht... – Ein Brot, ein Lächeln... – Jetzt, nicht irgendwann!“ lautet der Leitsatz der Wildeshauser Tafel. Bedürftige können dort zu einem erschwinglichen Preis Lebensmittel einkaufen. In einer langen Schlange warten sie meistens vor der Ausgabestelle in dem alten Feuerwehrgebäude an der Visbeker Straße in Ahlhorn.

Bisher gab es vor Wind und Wetter keinen ausreichenden Schutz. Doch mit Hilfe der Sponsoren Grotelüschen & Hallo Zimmereibetrieb und der Baustofffirma Garms konnte für rund 7000 Euro ein Unterstand vor dem Eingang errichtet werden.

„Im Moment gibt es 167 aktive Haushalte mit circa 700 Familienmitgliedern, die wöchentlich versorgt werden“, berichtet Peter Krönung, der 1. Vorsitzende der Tafel Wildeshausen. Für die nächste Zeit rechnet er allerdings mit einem Anstieg der Kunden, denn langsam würden auch die Flüchtlinge auf die Tafel aufmerksam. Am Donnerstag habe es in Wildeshausen neun neue Anmeldungen gegeben, von denen die Hälfte Flüchtlinge seien.

Insgesamt kämen zurzeit 35 Flüchtlinge zur Ausgabestelle in Ahlhorn und 25 nach Wildeshausen. Allerdings würden die meisten noch vom Landkreis versorgt.

„Die Kommunikation mit den Flüchtlingen läuft bisher ganz gut, obwohl es natürlich Sprachprobleme gibt“, erzählt Krönung.

Wegen des Andrangs in Ahlhorn wurden Absperrgitter vor dem Eingang aufgestellt, die die Zugangssituation entspannen, meint der Vorsitzende.

Seit Februar ist die Ahlhorner Ausgabestelle nun in der alten Feuerwehr untergebracht. Für Krönung war es die richtige Entscheidung, umzuziehen. Auch von der Gemeinde Großenkneten habe die Tafel viel Unterstützung erhalten. Kommenden Dienstag wird es mit der Gemeinde Verhandlungen über die Beteiligung an den Betriebskosten geben.

Der Vorsitzende und die weiteren 21 ehrenamtlichen Helfer fühlen sich für die steigende Kundenzahl jedoch insgesamt gut gewappnet.