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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Stadtentwicklung: Vorerst keine Wohnhäuser im Wald

13.07.2015

Wildeshausen Die Diakonie Himmelsthür in Wildeshausen braucht Geld, um neue Häuser bauen und die dezentrale Unterbringung von Menschen mit Handicap fortsetzen zu können. Dafür möchte die Diakonie ein 6000 Quadratmeter großes Waldstück zwischen der Dr.-Klingenberg-Straße und dem Zuschlagsweg als Wohngebiet ausweisen lassen und die Grundstücke verkaufen.

Doch damit scheiterte Diakonie-Geschäftsführer Jörg Arendt-Uhde im Ausschuss für Stadtentwicklung. Der Grund: Die Stadt will derzeit neben ihren eigenen Flächen in der Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme (Stem) im Westen von Wildeshausen keine weitere Wohnbauflächen entwickeln.

Einstieg in Vermarktung

Nach Aussagen von Arendt-Uhde sollte die Ausweisung dieses Wohngebietes – egal ob für Einfamilienhäuser oder für den sozialen Wohnungsbau – der Einstieg in die Vermarktung des gesamten 40 Hektar großen Diakonie-Geländes an der Dr.-Klingenberg-Straße sein. „In zehn Jahren wird dort niemand mehr wohnen“, machte Arendt-Uhde den Ratsvertreter die Zukunft deutlich. Unter Denkmalschutz steht keines der teilweise mehr als 100 Jahre alten Gebäude.

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2007 hatte die Diakonie Himmelsthür im „Zukunftsplan 2025“ beschlossen, dass die Menschen mit Assistenzbedarf aus den alten Gebäuden der ehemaligen Lungenheilstätte in normale Wohnungen umziehen – dezentral in der Region verteilt. 2009 wohnten noch 400 Menschen mit Handicap auf dem Gelände, jetzt sind keine 300 mehr. In den nächsten fünf Jahren sollen weitere 100 umziehen. „Ein einzelner Platz kostet 80 000 Euro plus Grundstück“, erklärte Arendt-Uhde.

Vergleich mit Voßberg

Bürgermeister Jens Kuraschinski möchte der Diakonie die Tür nicht gänzlich verschließen, will die Stadt doch einen Masterplan 2030 entwickeln und darin aufzeigen, wohin die Entwicklung gehen soll. Der von der Diakonie beauftragte Planer Andreas Hauth verglich das Diakonie-Gelände mit dem Voßberg, wo einst große Grundstücke in einem Waldgebiet entwickelt wurden. „Es wäre schade, wenn das Gelände der Diakonie ungenutzt liegenbliebe“, so Hauth. Das Projekt müsse nicht kurzfristig, sondern langfristig betrachtet werden.

Aus dem Ausschuss gab es kaum Zustimmung. „Wir haben die Stem, das alte Kasernengelände und auch noch die ein oder andere Nische in der Stadt“, meinte Stephan Rollié. Auch Stephan Dieckmann (SPD) lehnte weitere Konkurrenz für die städtischen Grundstücke ab.

„Wer soll da überall wohnen“, fragte Rainer Kolloge (UWG). Der Wald rund um die Diakonie sei ein Kleinod und solle es bleiben. Zudem bewertete er die dezentrale Unterbringung von Menschen mit Assistenzbedarf kritisch. Es gebe Länder, in denen zur zentralen Unterbringung zurückgekehrt werde.

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Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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