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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

NATURSCHUTZ: Vorschriften verhindern Anlegung neuer Alleen

19.03.2005

HUDE In der Jahresbilanz überwogen die negativen Meldungen. Mangels jüngerer Neu-Mitglieder blieb der alte Vorstand im Amt.

Von Matthias Kosubek HUDE - Der Wunsch der Aktionsgemeinschaft für Hude (AGfH), zur Jahresmitgliederversammlung neue und vor allem jüngere Mitglieder begrüßen und damit auch „frisches Blut“ in den Vorstand wählen zu können, blieb unerfüllt. So wurden am Donnerstagabend in der Gaststätte Burgdorf die „alten Recken“ in ihren Ämtern bestätigt: die drei gleichberechtigten Vorsitzenden Martin Gerdes-Röben, Siegfried Mlinarzik und Jürgen Boyn, Schriftführer Harry Beutler und Kassenwartin Birgit Jacobs sowie die Beisitzer Hans Sperveslage, Bärbel Henning-Rönsberg, Rolf Stelljes, Uwe Jacobs, Margarete von Witzleben, Oluf Runge, Eckhard Schmidt und Anke und Anno Wiechmann.

Im Jahresbericht wurde noch einmal bedauert, dass es nicht gelungen sei, das Wenke-Areal als marktplatzähnlichen Ortsmittelpunkt zu erhalten. Die Planungen im Baugebiet Hohelucht/Lessingstraße/Humboldtstraße stünden den Grundsätzen des Naturschutzgesetzes völlig entgegen. Endgültig gescheitert seien die Bemühungen, die Streuobstwiese an der Hurreler Straße zu erweitern. Die Gemeinde habe mit der Eigentümerin der Fläche keine Einigung erzielen können.

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Einen herben Rückschlag habe man auch bei dem Plan hinnehmen müssen, die unvollständigen Alleen entlang der L 876 in Maibusch und an der K 226 bis zur Autobahn in Vielstedt durch Neuanpflanzungen zu ergänzen. Straßenbauamt und Straßenmeisterei verwiesen auf Vorschriften, nach denen die Abstände zur Fahrbahn zwei Meter, bei längeren baumfreien Strecken sogar viereinhalb bis sechs Meter betragen müssen. Unter diesen Bedingungen sei das Projekt nicht zu verwirklichen und man müsse auf die von der niedersächsischen Bingo-Lotto-Stiftung zugesagten 10 000 Euro verzichten.

Auch die AGfH steht hinter dem Plan, das ehemalige Hasbruch-Forstamt als Wald-, Informations- und Bildungszentrum und Begegnungsstätte für Umwelt und Kultur zu erhalten. Dringend gutachterlich erfasst werden müsse der Istzustand der Lärmbelästigung entlang der Bahnstrecke Oldenburg-Bremen vor dem Hintergrund der zu erwartenden zusätzlichen Schallimmissionen durch den geplanten Jade-Weser-Port.

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