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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Wald mit allen Sinnen genießen

26.06.2017

Ganderkesee „Ein Schachtelhalm“, hallt es fröhlich durch den Hasbruch und der „Extrembotaniker“ Jürgen Feder kommt am Sonntag freudestrahlend aus dem Wald. „Wer den nicht liebt, der hat die Botanik nicht verstanden!“ Und um die Botanik sowie um den Hasbruch an sich ging es am Sonntag bei der neunten Auflage des Hasbruchtags. Nach einem sehr nassen Start am Vormittag, kamen die Besucher nachmittags in Scharen.

„Nur was man kennt, das kann man lieben und erhalten“, erklärt Anke Fink-Heinemann die Idee hinter dem Hasbruchtag. Gerade Kindern sollen der Wald und seine Bedeutung nähergebracht werden. „Wir haben hier mit dem Hasbruch so ein wichtiges Kleinod“, so Fink-Heinemann, die sich federführend um die Organisation des Hasbruchtags kümmert.

Normalerweise findet der Aktionstag immer Ende August statt, aber auf Wunsch von Jürgen Feder, dem sehr begeisterungsfähigen und mitreißenden Bremer Botaniker, habe man den Termin verlegt. „Jetzt gibt die Natur einfach mehr her“, so Fink-Heinemann.

Neben der Botanik stand vor allem das Erleben des Waldes mit allen Sinnen im Fokus des Sonntags. So konnte man an einer Station Wäldliches wie Tannenzapfen, Vogelnest oder sogar Rehgebiss erfühlen, an anderen Fährtenlesen und den Hasbruch sogar schmecken, hören und riechen. Dabei hatten die Freunde des Hasbruchs, die die Stände betreuten, immer auch ihre eigenen Favoriten. „Ich mag am liebsten den Geruch nach dem Regen“, verriet beispielsweise Doris Hanken im Gespräch mit der NWZ. Für Emma Wulf (12) und Carla Gorka (11) waren indes die Favoriten beim Geschmack ganz eindeutig: Waldhonig und Brombeermarmelade. Besonders geschäftig ging es derweil bei den Bienen zu. Und wie sich das anhört, konnten die Gäste mithilfe eines Stethoskops ganz genau verfolgen.

Aber auch die anderen Aussteller wie das Regionale Umweltzentrum Hollen, der Naturschutzbund, die Pfadfinder oder das Technische Hilfswerk waren zufrieden. Denn als sich am Nachmittag der Geruch nach dem Regen ausbreitete, kamen auch die Besucher. „Insgesamt war es einfach hervorragend“, so Anke Fink-Heinemann am Abend. „Auch der neue Aufbau kam sehr gut an.“

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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