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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Waldbesitzer keineswegs auf dem Holzweg

14.05.2016

Ahlhorn Ein Waldbegang mit politischer Prominenz ist der Jahreshauptversammlung der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Oldenburg-Delmenhorst am Donnerstag vorausgegangen. In Ahlhorn-Rüdebusch ging es unter Leitung von Revierförster Michael Feiner um die Nadelholzkulturen. Mit dabei waren die Landtagsabgeordneten Axel Brammer, Ansgar Focke und Karl-Heinz Bley.

Geschäftsführer Rolf Breitenbach berichtete bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Rönnau von einem Überschuss in Höhe von rund 12 700 Euro. Die Agro-Dienst GmbH hat die Geschäftsführung der FBG übernommen. Vorsitzender Günter Westermann sprach von einem auskömmlichen Jahr 2015, allerdings auf etwas niedrigerem Niveau. „Die Neuanlage von Forstkulturen gestaltete sich 2015 auf Grund der langanhaltenden Diskussion um die neue Förderrichtlinie auf Landesebene sehr schwierig“, so der Vorsitzende. Die Akzeptanz der Richtlinie sei nicht die beste. Der Grund: Viele sehen den Anteil an Laubbäumen als zu hoch an.

Westermann sprach vom Wald als Wirtschaftsfaktor, der Existenzen von über einer Million Menschen sichern würde. Die 636 Mitglieder als private und kommunale Waldbesitzer im Landkreis Oldenburg und der kreisfreien Stadt Delmenhorst besitzen 5469 Hektar Waldfläche. Das sind 8,6 Hektar pro Person.

Bei den Wahlen zum FBG-Gesamtvorstand ergaben sich keine Änderungen. Günter Westermann (Meierhafe) bleibt Vorsitzender nach achtjähriger Dienstzeit und Henning Poppe (Sage) Stellvertreter. Ebenso wiedergewählt wurden Hartmut Schütte (Dingstede), Hermann-Georg Behrens (Glane) und Manfred Tabken (Dötlingen). Hinzugewählt wurden in den erweiterten Vorstand die Beisitzer Marco Lueken (Großenkneten) und Ingo Stöver (Bereich nördlich der Hunte). Langfristig sollen sie den Vorstand verjüngen. Die Bezirksförster Michael Feiner und Hubert Brüning beraten die FBG.

Hans-Joachim Ehrig, Leiter der Geschäftsstelle Oldenburg des Forstamtes Weser-Ems, stellte die aktuelle Geschäftslage vor. „Ende April haben knapp ein Drittel eine gute, zwei Drittel eine befriedigende Lage geschildert“, so Ehrig und weiter: „Die Holzpreise stagnieren zwar zurzeit beziehungsweise fallen leicht, aber das Preisgefüge ist dennoch nach wie vor gut. Es gibt überhaupt keinen Grund zur Sorge.“ Allerdings bilde die überregionale Wetterlage ein nicht beeinflussbares Handicap.

Unter dem Strich sei die Nachfrage ungebrochen gut. „Eher haben wir ein Luxusproblem mit der Verteilung von Holz. Letztendlich gilt es weiter Maß zu halten bei der Eingriffsintensität“, forderte Ehrig.

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