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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Umwelt: Waldgebiet als Kompost genutzt

23.03.2010

STENUM Revierförster Johannes Steffens streift durch das Stenumer Holz, zeigt mit dem Finger nach vorne und sagt: „Da, sehen Sie, dort liegt alles voll damit, das sind keine einheimischen Pflanzen.“ Er hebt etwas Palmenähnliches vom Boden auf, hält es in die Kamera. „Das gehört hier nicht hin“, so der Förster.

Abfälle im Randbereich

Das Problem: Im Randbereich des Waldes in Stenum, Rethorn und den angrenzenden Ortschaften befinden sich Abfälle, zum größten Teil Gartenabfälle. Johannes Steffens sagt: „Die müssen wohl Anlieger hier hergebracht und abgelegt haben, anders kann ich mir das nicht erklären.“ Von alleine kommen die Palmen, Weihnachtsbäume und anderen Pflanzen wohl nicht in das Gelände. Teilweise ist sogar Restmüll zu finden, leere Flaschen, Plastiktüten, Essensreste. Und das in einem großen Maße.

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Im Zuge der Biotopkartierung, die im Stenumer Holz durchgeführt wurde – eine Bestandsaufnahme der Pflanzen- und Tierwelt –, kamen schlimme Ergebnisse ans Tageslicht. „Die Gutachter kommen in ganz Deutschland rum, aber sprachen für den Stenumer Wald von einem sehr krassen Fall in Sachen Verunreinigung“, gibt Johannes Steffens zu bedenken.

Die Gartenpflanzen breiten sich im Wald aus, nehmen den natürlichen Arten den Platz und die Nährstoffe, diese verenden, weil ihr Lebensraum zerstört wird. So auch an anderer Stelle: . Eine Grünpflanze bedeckt den Boden, andere Arten haben es hier schwer. „Es handelt sich hier teilweise ja um bedrohte Arten, die im Endeffekt durch den Unrat absterben und unter Umständen sogar aussterben. Hier werden Lebensräume zerstört“, warnt Johannes Steffens.

Brücken über die Gräben

Das Abladen der Abfälle werde teilweise gut vorbereitet, über die kleinen Gräben am Straßenrand gebe es sogar vereinzelt Brücken, auch Trampelpfade sind zu erkennen, berichtet Steffens. Verursacher wurden bisher noch nicht gefasst, falls dies aber geschehe, werde Anzeige erstattet, die Polizei und die Behörden seien informiert. Denn: „Die Gartenabfälle gehören in die Bio-Tonne, oder sollten in der Kompostierungsanlage abgegeben werden“, so der Revierförster. Lohnen würde sich auch ein Kompost auf dem eigenen Grundstück – die Erde könne dann wiederverwertet werden. „Auf jeden Fall gehören die Abfälle nicht in den Wald.“

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