• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Waldwege bekommen neue Oberfläche

25.08.2014

Großenkneten Nachdem die Wegeinstandsetzungsarbeiten im Revier Baumweg abgeschlossen sind, werden jetzt einige Forstwege im Feldmühlenholz, im Gartherfeld und im Hackstedter Grund runderneuert. „Auf etwa 2000 Metern bekommen die Wege eine feine Deckschicht und, wo nötig, auch eine gröbere Tragschicht als Unterbau“, beschreibt Karl-Heinz Frese von der zuständigen Revierförsterei Huntlosen das Vorgehen. „Nach dem Verteilen des Wegebaumaterials wird die Oberfläche mit einer Walze verdichtet und geglättet. Dann dauert es noch einige Wochen, bis sich das Material endgültig gesetzt hat“, so Frese weiter. Ein Bagger hat die Wegetrassen für den Einbau des Materials vorbereitet.

Das Forstamt Ahlhorn bittet um Verständnis für eventuelle Behinderungen während der Bauphase und betont, dass die neuen Wegeoberflächen auch für die ganzjährige Nutzung durch Fußgänger und Radfahrer ideal seien.

Einige Tage braucht der Bagger zum Glätten des Wegekörpers im Gartherfeld und im Feldmühlenholz. Dabei werden auch die Seitenräume bearbeitet, die wichtig sind für den Wasserablauf.

Ab Mitte erfolgt die schrittweise Lkw-Anfuhr von Mineralgemisch, das mit einem Grader, wie man ihn aus dem Straßenbau kennt, eingeebnet wird. Den Förstern ist dabei ein „Rundprofil“ sehr wichtig: Denn wenn Regenwasser schnell abfließt, wird die Schlaglochbildung vermieden. Die wichtigste Arbeit kommt zum Schluss: das Walzen des Mineralgemisches, damit es sich verfestigt und zu einer ebenen Oberfläche verdichtet.

Vom Holz-Lkw bis zum Radfahrer und Spaziergänger mit oder ohne Kinderwagen – so beschreibt das Forstamt das Nutzungsspektrum der Waldwege in den Niedersächsischen Landesforsten. Dreieinhalb Meter breit und leicht gewölbt, damit das Wasser schnell abfließen kann, so stellt sich ein typischer Forstweg dar. Eine Steinmischung aus Naturmaterial, sogenanntes Mineralgemisch, verbindet sich beim Auftragen und Abwalzen zu einer ebenen Wegeoberfläche. Wenn das Mischungsverhältnis einen zu hohen Anteil gröberer Steine aufweist, kann es vorkommen, dass die Wegeoberfläche gerade für Waldbesucher nicht ideal ist, hier muss man gegebenenfalls nachbessern. In der Bauphase stellen sich die Waldwege oft breiter dar, als sie tatsächlich sind. Denn auch die Wegränder gehören zum Wegekörper. Sie werden für den Wasserablauf geebnet und störende Bäume und Sträucher werden entnommen.

Nach den Arbeiten dauert es einige Wochen bis Monate, bis sich die Seitenräume von selbst begrünen und das gewohnte Bild wiederhergestellt ist. Endgültig integrieren sich erneuerte Waldwege nach ein bis zwei Jahren in die Landschaft. Eine erneute Instandsetzung ist erst in etwa 15 Jahren notwendig, es sei denn, starke Holzerntearbeiten zum Beispiel beschädigen einen Weg.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.