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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Lohnunternehmen: Bedenken gegen Abbiegeverkehr

07.02.2020

Wardenburg /Astrup Mit einer wesentlichen Veränderung soll der Entwurf für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 12 „Sondergebiet Astruper Sand Landtechnisches Lohnunternehmen“ und die damit verbundene 51. Änderung des Flächennutzungsplanes erneut in eine – diesmal verkürzte – öffentliche Auslegung gehen. Siedelt das jetzt in Achternholt befindliche Lohnunternehmen Pape auf die Fläche zwischen Landesstraße 870, Schehnberger Weg und Westerburger Weg um, soll der Schehnberger Weg für alle Kraftfahrzeuge in beide Richtungen gesperrt werden. Zudem soll die Einfahrt aufs Betriebsgelände östlich verschoben werden.

Diese Ergänzung ist das Ergebnis einer neuerlichen Aussprache zwischen dem Vorhabenträger und der Verwaltung. Denn der Landkreis hatte erhebliche Sicherheitsbedenken angemeldet, die schweren Fahrzeuge des Lohnunternehmens von der Landesstraße in den Schehnberger Weg einbiegen zu lassen. Selbst eine Unterweisung der Fahrer, den Betrieb nur über den Westerburger Weg anfahren zu dürfen, hätte bei Missachtung erhebliche Verkehrsgefährdungen verursacht. Die Landesverkehrsbehörde drohte damit, eine Linksabbiegerspur auf der Landesstraße anzuordnen. Die Kosten dafür hätte der Vorhabenträger zahlen sollen. Eine Schließung des Schehnberger Wegs würde bedeuten, dass alle Kraftfahrzeuge nur über den Westerburger Weg den Lohnbetrieb erreichen können.

Nur wenige Stunden vor der Sitzung des Ausschusses für Planung und Entwicklung hatte der Bürgerverein Astrup-Hohensand eine Stellungnahme eingereicht. Darin vertritt er folgende Auffassung: Wird die Anbindung des Schehnberger Weges zur L 870 aufgehoben, wird der Westerburger Weg für Anlieger, Reiterhof und Lohnunternehmen zur Haupterschließung an das übergeordnete Wegenetz und ist daher gemäß den Richtlinien für den ländlichen Wegebau als Verbindungsweg einzustufen. Verbindungswege haben einen höheren als den bisherigen Ausbaustandard. Sie sehen Asphalt oder Pflaster und befestigte Seitenstreifen vor. Auch eine Entwässerung wird notwendig. Zudem bemängelt der Bürgerverein, dass die letzten 100 Meter des Westerburger Weges an den Luchsendamm nicht ins Plangebiet mit aufgenommen wurden, das damit unvollständig erscheint.

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Jochen Hillenstedt von den Grünen machte deutlich, dass er mit dem ausgewählten Standort nicht zufrieden ist: „So ein Betrieb gehört in ein Gewerbegebiet und nicht in den Außenbereich.“ So sah das auch SPD-Ratsherr Ralf Dierks: „Dieser Standort ist nicht praktikabel, weil er mitten in der Natur liegt.“ Dierks räumte ein, die Gemeinde habe in den vergangenen Jahren wenig dafür getan, Gewerbegebiete auszuweisen. Eckhardt Hildebrandt (FWG) warnte: „Wenn wir so weiter verfahren, zersiedeln wir unsere ganze Landschaft.“

Bei neun Ja- und drei Nein-Stimmen sowie einer Enthaltung wurde einer auf zwei Wochen verkürzten Auslegung zugestimmt. Die Eingabe des Bürgervereins soll darin als Stellungnahme gelten und abgewogen werden.

Marén Bettmann Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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