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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Bagger verstärken Huntedeich

07.08.2018

Wardenburg Um den Hochwasserschutz in der Gemeinde Wardenburg zu verbessern, baut der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) – Betriebsstelle Oldenburg – auf der Westseite der Huntebedeichung zwischen Tungeln und dem Schöpfwerk Moorbäke neue Deichverteidigungswege. Sie ermöglichen es Einsatzkräften, im Hochwasserfall schnell an gefährdete Deichabschnitte gelangen zu können. Die Bauarbeiten laufen seit Ende Juli.

Die Deichverteidigungswege entstehen in zwei Bauabschnitten: Auf einer Länge von 2850 Metern wird zunächst zwischen der Landesstraße L 870 in Tungeln und der Iburg gebaut; diese Arbeiten sollen im November diesen Jahres fertig werden, teilt das NLWKN mit. Im Anschluss daran folgt 2019 der restliche 1650 Meter lange Abschnitt bis zum Schöpfwerk.

Das Land investiert

1,7 Millionen Euro investiert das Land Niedersachsen in diese Baumaßnahme. „Mit der Einrichtung der zusätzlichen Verteidigungswege setzen wir die Investitionen in den Hochwasserschutz im Oldenburger Land weiter fort“, betont Hergen Oetken von der zuständigen Betriebsstelle Oldenburg des NLWKN.

Bereits in den Jahren 2010 bis 2014 wurden die Huntebedeichungen auf der Ostseite verstärkt: auf den Abschnitten vom Schöpfwerk Moorbäke bis zur Hochwasserentlastungsanlage in Tungeln und vom ehemaligen Hunte-Ems-Kanal aus bis zum Wasserkraftwerk Oldenburg, teilt das NLWKN weiter mit. „Im Rahmen dieser Baumaßnahme erfolgte auf den entsprechenden Abschnitten auch die Herstellung eines entsprechenden Deichverteidigungsweges auf der Deichkrone“, so Oetken. Seit der Fertigstellung eines weiteren Wegstücks zwischen der Labohmsbrücke und dem ehemaligen Hunte-Ems-Kanal im Jahr 2016, ist auf dem östlichen Huntedeich auf gesamter Länge ein Deichverteidigungsweg vorhanden. Die Deichsicherung soll nun mit dem aktuellen Bau auf der Westseite des Deiches vervollständigt werden.

Umwege für Fußgänger

Während der Bauzeit steht der jeweilige Deichabschnitt für Fußgänger nicht zur Verfügung. Für die Anlieferung der erforderlichen Geräte und Materialien muss der Weg „Zur Zugbrücke“ in der Gemeinde Wardenburg genutzt werden. „Wir bemühen uns, Beeinträchtigungen für Fußgänger so gering wie möglich zu halten und werden bereits fertiggestellte Teilabschnitte schnellstmöglich wieder für den Fußverkehr freigeben“, betont Oetken.

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