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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Viel geplant und auch gebaut

31.12.2018

Wardenburg Ein Jahr mit vielen Entscheidungen und Ereignissen in der Gemeinde Wardenburg geht vorüber. Einige Themen, über die die NWZ in mehr als 300 Ausgaben berichtete, hat die Redaktion zusammengestellt. Eine kleine Auswahl zum Thema „Das war Wardenburg 2018“:

Wardenburgs Neue Mitte, so nennt der Investor das neue Wohn- und Geschäftshaus, das Mitte Februar bezugsfertig geworden war. Mehr als ein Jahr hatte es gedauert, bis das ortsprägende Gebäude im Herzen Wardenburgs an der Oldenburger Straße fertig war. Offiziell eingeweiht wurde der Gebäudekomplex auf dem alten Grundstück „Gloysteins Hof“ erst zur Fußball-WM mit einem Public Viewing.

Aufreger des Jahres war das geplante Baugebiet Stapelriede, das schon einmal vor mehr als zehn Jahren die Gemüter erhitzte. Vor allem die möglichen Probleme der verkehrlichen Anbindung riefen schon damals zahlreiche kritische Bürger auf den Plan, die als Bürgerinitiative (BI) „Stapelriede“ auftraten. Vier Jahre währte die Diskussion damals, ehe 2008 eine Ratsmehrheit aus SPD, FWG und FDP das Vorhaben stoppte. Die damals gegründete Bürgerinitiative nahm 2017 ihre Arbeit wieder auf und erkämpfte sich nach einigen Vorbehalten einen Platz in der Planungswerkstatt, die in diesem Jahr die Umsetzung eines Baugebietes Stapelriede vorbereiten sollte. Bevor aber die Ergebnisse der Planungswerkstatt im Fachausschuss Mitte November vorgestellt wurden, schob die BI, die sich mittlerweile in Bürgerinitiative „Mitsprache“ umbenannt hat, zusammen mit der Ortsgruppe des Nabu ein Bürgerbegehren an. Während die Prüfungen von Seiten der Gemeinde laufen, ob ein Bürgerbegehren die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt, brachte der Verwaltungsausschuss das Bauleitverfahren für die Stapelriede am 21. November in nicht-öffentlicher Sitzung auf den Weg.

Rückzug für den Wardenburger Schützenverein in Sachen „Bau eines neuen Vereinsheims“. Nachdem Ende 2017 der Gemeinderat beschlossen hatte, den Marktplatz nicht zu verkaufen, um dort einen Verbrauchermarkt entstehen zu lassen, konnten nun die Schützen am Marktplatz bleiben. Die Finanzierung einer neuen Schützenhalle an anderem Standort platzte und im Mai beschloss der Verein, den bestehenden Luftgewehr-Schießstand zu sanieren.

Durchgestartet ist die Gemeinde Wardenburg mit ihrer Wardenburg-App – einer gemeinsamen Plattform für Vereine, Institutionen und die Geschäftswelt, die Anfang Oktober an den Start ging. In monatelanger Zusammenarbeit wurde diese App von einer Projektgruppe unter dem Dach des Gemeinde Wardenburg Marketing Forums entwickelt. Die App bündelt anderem Veranstaltungstermine, Firmenadressen, Gemeindeeinrichtungen, Kontakte zu Vereinen und Informationen für Touristen.

Eingeleitet hat der Landkreis Oldenburg im Sommer das Planfeststellungsverfahren für den Ausbau der Hunoldstraße in Hundsmühlen. Die geplanten Änderungen wie Fahrbahnverengung und Rückbau von Einmündungstrichtern veranlassen zahlreiche Anwohner und Geschäftsleute, Einwendungen gegen die Pläne einzureichen.

Neue Busverbindungen verbessern seit dem 9. Dezember den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) nach Oldenburg und zurück. Neu geschaffen wurde die Linie 320 und erweitert die bereits bestehende Linie 314.

Bauprojekt des Jahres war die Lehrschwimmhalle, die mit einigen Anfangsschwierigkeiten an den Start ging. Offiziell eingeweiht hatte die Gemeinde den fast zwei Millionen teuren Ersatzbau neben der Grundschule Wardenburg am 6. April. Jedoch musste die Freigabe des Beckens aufgrund bakteriologischer Untersuchungen verschoben werden, ehe der Schwimmunterricht am 23. April mit tadelloser Wasserqualität beginnen konnte.

Ungewissheit herrscht auch zum Ende dieses Jahres, wer im nächsten Jahr bei der Bürgermeisterwahl am 8. September antritt. Amtsinhaberin Martina Noske hat sich bislang nicht erklärt, die CDU suchte Anfang Dezember per Stellenanzeige einen Kandidaten, auch die SPD will suchen. Ein Thema, das die Gemeinde 2019 weiter beschäftigen wird. . .

Rathaus-Neubau zumindest in Teilen – dem hat der Verwaltungsausschuss im Juni zugestimmt. Der 60er-Jahre-Trakt soll voraussichtlich im neuen Jahr abgerissen und mit dem mehr als drei Millionen teuren Neubau begonnen werden.

Gebaut wird weiterhin fleißig in Hundsmühlen südlich der Diedrich-Dannemann-Straße – Mehr- und Einfamilienhäuser sowie eine Kindertagesstätte. Der Ortsverein meldete bei der Kita Bedenken beim Planentwurf an, aufgrund der „nur“ eingeschossigen Bauweise, der Parkplatzsituation und der Lage des Eingangs direkt an einer Hauptstraße und legte einen eigenen Entwurf vor. Planer, Politik und Verwaltung setzten sich mit ihrem Entwurf durch – aus Zeitgründen, wie es hieß....

Zum 1. Januar gab Johannes Hiltner, Fraktionsvorsitzender der Grünen, sein Ratsmandat ab, um sich ganz seiner Arbeit als Kreistagsabgeordneter zu widmen. Es rückte Detlef Bollmann in den Rat nach. Der neue Fraktionschef Wolfgang Depken verließ den Rat im August aufgrund eines Wohnortwechsels. Für ihn rückte Jochen Hillenstedt nach.

Nach 25 Jahren im Vorstand des DRK Wardenburg trat der 80-jährige Walter Martens aus der Führungsriege aus.

Im Februar verstarb Wardenburgs ehemaliger Gemeindedirektor (1981 bis 1987) Werner Cordes.

53 Jahre war Horst Lachmann NWZ-Berichterstatter unter anderem für Wardenburg und Hatten. Im April verstarb er mit 85 Jahren.

Seine 100. Majestät feierte der Schützenverein Wardenburg beim Schützenfest. Roland Mehrens zeigte sich als stolzer Jubiläumskönig.

Zum 70. Mal hatten die Dörfer Achternmeer und Harbern I ein Erntefest organisiert. Dazu kam auch Prominenz: der ehemalige Bundeslandwirtschaftsminister Karl-Heinz Funke.

Ebenfalls 70 wurde das Moordorf Harbern II. Die darin stehende Freilichtbühne wurde 25 Jahre alt.

Vor 25 Jahren wurde das Hedwig-Weide-Haus in Wardenburg von der katholischen Kirche gebaut und bietet seitdem günstigen Wohnraum für Senioren.

Für 25 Jahre Hauptverwaltungsbeamtin bekam Bürgermeisterin Martina Noske vom Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund die Goldene Ehrennadel.

Der frühere Manager von Werder Bremen und ehemalige Bremer Senator, Willi Lemke, war im März Gastredner bei der Vertreterversammlung des Kreislandvolkverbandes.

Zwei Bestseller-Autorinnen gaben je eine Lesung: Meike Winnemuth („Das große Los“) bei den Landfrauen im Wardenburger Hof und Dora Heldt („Urlaub mit Papa“), ebenfalls auf Einladung der Landfrauen, im Ziegeleimuseum in Westerholt.

Auch Schauspieler gaben sich die Ehre: Gemeinsam auf der Bühne in Littel standen Hans-Peter Korff und seine Frau Christiane Leuchtmann.

Marén Bettmann Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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