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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Naturschutz In Wardenburg: Entwarnung für Lethe-Anlieger

06.04.2019

Wardenburg Die geplante Naturschutzverordnung für die Lethe und die Hunte hatte in den vergangenen Wochen für viel Verunsicherung und Empörung gesorgt (NWZ vom 12. März). In der Sitzung des Planungsausschusses am Donnerstag stellte sich Eva-Maria Langfermann, Leiterin des Amtes für Naturschutz und Landschaftspflege beim Landkreis, den Fragen der Ausschussmitglieder und machte deutlich: Ein Großteil der Punkte könne nachgebessert werden. Auch die Fischer sollten „nicht unnötig gegängelt werden“, erklärte sie auf Nachfrage betroffener Bürger.

Viele Anlieger hatten befürchtet, Privatflächen künftig nicht mehr oder nur noch eingeschränkt nutzen zu können. Gerade für Gewerbetreibende hätte dies zu Problemen führen können. Auch das Pflanzencenter Warnken gehört zu den Anrainern; Inhaber Jürgen Warnken formulierte seine Sorgen bereits vorab in einem Schreiben an die Gemeinde. Über die für Anzucht und Verkauf genutzten Flächen hinaus wies er auch auf die Brücke von der Litteler Straße zu seinem Betrieb hin: „Unsere Einfahrt zum Gartencenter könnte nicht mehr genutzt werden, da diese keine öffentliche Zuwegung ist. Wenn der Zugang zur Gärtnerei abgeschnitten wäre, würde es zu einer Existenzgefährdung kommen“, schrieb er.

Jetzt können er und seine 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufatmen, ebenso wie weitere Firmen an der Lethe: „Es gibt in keiner Weise Einschränkungen auf landwirtschaftlichen und gärtnerischen Flächen“, betonte Langfermann. Bei den Naturschutzflächen handle es sich nicht um private, sondern ausschließlich um Flächen der Hunte-Wasseracht und der Gemeinde. Und: „Ordnungsgemäß errichtete Brücken sind nicht berührt.“ Auf Nachhaken von Armin Köpke (CDU), die „Nutzungsberechtigten“ der Flächen müssten klar definiert werden, stimmte Langfermann zu. „Auch Kunden oder Lieferanten sind nutzungsberechtigt. Das müssen wir noch aufnehmen“, räumte sie ein.

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Diese sowie weitere von Köpke beantragte Änderungen werden nun von der Verwaltung an den Landkreis weitergegeben. Zu diesen Änderungen gehört auch die konkrete Festlegung der Grenzen des Naturschutzgebietes sowie die Streichung der Einschränkungen, die für die Ausübung der Jagd vorgesehen waren.

Für die Hunte wird derzeit eine ähnliche Naturschutzverordnung erstellt. Da die Verwaltung den entsprechenden Entwurf erst kurz vor der Sitzung erhalten und noch nicht an die Ausschussmitglieder weitergeleitet hatte, wird darüber in einer gesonderten Sitzung abgestimmt. Ein entsprechender Antrag von Eckhardt Hildebrandt (FWG) wurde mehrheitlich angenommen.

Anke Brockmeyer Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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