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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Verbesserte Busverbindung In Wardenburg: 30-Minuten-Takt kommt gut an

15.05.2019

Wardenburg Ursula Goertz hat ihr Auto schon vor einigen Jahren abgemeldet. Die Wardenburgerin benutzt nur noch Fahrrad und Bus. „Einmal in der Woche habe ich Enkeltag, dann fahre ich zu meinen Kindern nach Oldenburg“, erzählt die 69-Jährige an der Haltestelle „Marktplatz“ in Wardenburg. Sie freut sich über den 30-Minutentakt, der seit dem Fahrplanwechsel am 9. Dezember zwischen Wardenburg und Oldenburg gilt: „Hin fahre ich immer zu einer bestimmten Uhrzeit, auf dem Weg zurück muss ich am Lappan aber nie mehr als eine halbe Stunden warten.“

Litteler nehmen Verbesserung nicht an

Sorge bereitet dem Landkreis die seit Dezember 2018 eingerichteten zusätzlichen Verkehre der Linie 287, um eine verbesserte Anbindung zwischen Littel und Wardenburg zu erreichen. „Das erste Ergebnis auf dieser Strecke stellt nicht zufrieden“, bedauerte Kreis-Schulamtsleiter Maik Ehlers. „Wir transportieren dort außerhalb der Schülerbeförderung nur heiße Luft.“ Auf Dauer könne das nicht aufrechterhalten werden.

Kombi-Tickets mit kulturellen Veranstaltungen in Littel oder Oldenburg könnten eventuell eine Akzeptanz verbessern, schlug Bürgermeisterin Martina Noske vor. Auch Ratsmitglieder hatten bereits in Littel für den verbesserten ÖPNV geworben – offenbar ohne Erfolg. Das Zusatzangebot werde nicht gleich zum Sommer gestrichen, hieß es vom Kreis. Allerdings könne man es ohne genügend Fahrgäste nicht zu lange halten.

Gestiegen ist die Zahl der Fahrgäste mit der attraktiven Taktverbindung in die Zentren von Wardenburg und Oldenburg. Das ist das Ergebnis einer ersten Bilanz nach einem halben Jahr. Vorgestellt wurde sie bei einer gemeinsamen Pressekonferenz der beteiligten Verkehrsbetriebe VWG und VOL, des Zweckverband Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (ZVBN), sowie der Gemeinde Wardenburg und des Landkreises Oldenburg.

Pünktlichkeit verbessert

Mit der neuen Linie 320 in Verbindung mit der bestehenden Linie 280 wurde tagsüber die halbstündige Vertaktung erreicht. Dazu kam noch ein zusätzlicher Streckenabschnitt der Linie 314, der Südmoslesfehn, Achternmeer, Westerholt und Oberlethe besser anbindet.

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Seit dem 9. Dezember wurden für die Verbindung Wardenburg-Oldenburg 17 815 Tickets gelöst. „Das ist ein zuwachs von 57 Prozent im Vergleich zum Vorjahr“, verkündete VWG-Geschäftsführer Michael Emschermann. „Auch die Pünktlichkeit wurde spürbar verbessert.“ Das kann auch Kundin Ursula Goetz bestätigen: „Die Verspätungen sind wesentlich weniger geworden.“

Neben einer großen Anzahl von neuen Abonnenten, die in Wardenburg um 32 Prozent gestiegen seien, erfreue sich auch die BOB-Karte, die eine bargeldlose Nutzung des ÖPNV ermöglicht, zunehmender Beliebtheit (Steigerung um rund 50 Prozent). Auch Ursula Goetz nutzt die BOB-Karte: „Die haben mir meine Kinder geschenkt.“

Ob die erst Anfang April eingerichtete Ticket-Vorverkaufsstelle im umtref-Büro den Erwartungen entspricht, konnten die Verantwortlichen noch nicht beantworten. Hier sei eine aussagekräftige Antwort noch zu früh, so Emschermann.

„Richtiger Schritt“

„Offenbar haben wir mit dem neuen Busangebot den richtigen Schritt getan“, stellte Bürgermeisterin Martina Noske fest. „Ein guter Start, den wir da hingelegt haben“, bekräftigte Kreis-Schulamtsleiter Maik Ehlers. „Die Fahrgastzahlen der letzten Monate zeigen, dass sich die enge Kooperation zwischen den Verkehrsunternehmen und den kommunalen Gebietskörperschaften auszuzahlen scheint“, ergänzt Reiner Bick, stellvertretender Geschäftsführer des ZVBN.

Was fürs nächste Jahr geplant ist, erläuterte Bauamtsleiter Frank Speckmann: „Um den südlichen Kernbereich des Ortes Wardenburg besser zu erschließen, ist am südlichen Ortsrand eine zentrale Umstiegshaltestelle geplant.“ Die Förderanträge dafür müssten bis Ende Mai 2019 gestellt werden.

Marén Bettmann Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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