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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Verbreitung der Nutrias bereitet Hegering Sorge

18.04.2019

Wardenburg Bei der Jahreshauptversammlung des Hegering Wardenburg stand einiges auf dem Programm. Hegeringleiter Dr. Josef Kuhlmann konnte im Wardenburger Hof über 90 Jägerinnen, Jäger und weitere Gäste begrüßen. Den musikalischen Rahmen bot die Jagdhorngruppe Barneführer Holz.

Zunächst standen Ehrungen auf der Tagesordnung: Für ihre langjährige Mitgliedschaft in der Landesjägerschaft Niedersachsen wurden Gerold Siemer für 25 Jahre, sowie Elsa Mehrens, Jürgen Schlüter, Wilfried Willers für 40 Jahre geehrt. Eine besondere Ehrung, nämlich die Ehrenmitgliedschaft in der Landesjägerschaft, wurden Manfred Meiners und Manfred Wennekamp zuteil, heißt es in einer Pressemitteilung.

Anschließend hielt Kreisjägermeister Friedrich Hollmann vor den Mitgliedern und Gästen einen Vortrag, in dem er auf aktuelle Themen rund um Jagd und Naturschutz, wie zum Beispiel die eventuell anstehende Änderungen im deutschen Waffenrecht bezüglich der Nutzung von Schalldämpfern, einging. Die besorgniserregende Ausbreitung der afrikanischen Schweinepest direkt an der deutsch-belgischen Grenze und die Folgen für die Bejagung der Wildschweinbestände wurden von Kreisjägermeister Friedrich Hollmann angesprochen. Bei einem Ausbruch der Schweinepest käme in diese viehstarke Region eine große Verantwortung auf die Jägerschaft zu. Für den Menschen ist die Krankheit allerdings nicht gefährlich, heißt es weiter.

Josef Kuhlmann ging bei der Jahreshauptversammlung zudem auf den besorgniserregenden Rückgang der Fasanen- und Hasenbesätze ein und bat die Jägerinnen und Jäger sich weiterhin für biotopverbessernde Maßnahmen einzusetzen und gleichzeitig die Bejagung des Raubwildes zu intensivieren. In diesem Zusammenhang seien insbesondere die Aktivitäten der im letzten Jahr gegründeten Fangjagdgruppe um Jan Kuhlmann sehr zu begrüßen.

Besondere Sorge bereitet dem Hegering die enorme Vermehrung des Nutria (Sumpfbiber) an Gewässern, wo er Schäden an den Böschungen anrichten kann. Darauf ging Enno Kuhlmann in seinem Vortrag ein.

Im letzten Jagdjahr wurden im Hegering Wardenburg 345 Tiere gefangen beziehungsweise erlegt, im Jahr davor 42 und in 2016 neun. Dieses zeige, wie explosionsartig sich diese Tierart entlang der Hunte und der Lethe ausbreitet. Da es sich um eine jagdbare Tierart handelt, liege die Hauptverantwortung bei der Jägerschaft, diese in Grenzen zu halten, um die Funktion unserer Gewässer und Deiche zu erhalten. Mit Nachdruck sprach sich die Versammlung deshalb gegen Einschränkungen der ordnungsgemäßen Jagd im geplanten Naturschutzgebiet Lethetal aus, teilte der Hegering mit.

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