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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Wardenburger sind Erste

30.09.2019

Ausgerechnet eine Familie aus Wardenburg wird die erste sein, die auf dem Oldenburger Fliegerhorst baut. Hier entsteht ein völlig neuer Stadtteil. Im kommenden Jahr wollen Johannes und Maria Helena Cordes mit ihren beiden Kindern ihr neues Haus beziehen. Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann traf die Familie jetzt auf der Baustelle und überreichte ihr als symbolisches Willkommensgeschenk zwei Pflastersteine aus Klinker. Sie wurden in den 1930er Jahren als erste Befestigung auf dem Gelände verlegt. Die Steine erinnern an die Geschichte des ehemaligen Militärflugplatzes und sind von historischem Wert.

Die Familie, die bislang in Wardenburg lebt, freut sich auf das neue Zuhause. Maria Helena Cordes arbeitet in Oldenburg, ihr Mann in Varel, sodass die Fahrtwege nun künftig weitaus kürzer werden – dies war auch das Argument, ein Grundstück in Oldenburg zu suchen.

Familie Cordes wird eine der ersten Familien sein, die in den noch wachsenden Stadtteil ziehen. Bis zu ihrem Einzug soll das Quartier bereits lebenswert sein: So ist die Renaturierung der Bäke, die in unmittelbarer Nachbarschaft des Grundstücks der Familie fließt, fast abgeschlossen. Auch die Kindertagesstätte im Quartier soll im nächsten Jahr eröffnet werden.

Immer sachte

Im Mai vor 45 Jahren traf man sich zum ersten Mal in der Gaststätte Neuhaus (heute Litteler Krug) zum gemeinschaftlichen Kegeln. „Immer sachte“ nannten die sieben Paare ihren Club, der regelmäßig zusammenkam – so auch später noch beim Wechsel zur Gaststätte Paradies in Höven. Gekegelt wird schon seit vier Jahren nicht mehr, doch die Geselligkeit ist geblieben.

„Seit 1993 unternehmen wir alle zwei Jahre eine Mehrtagestour“, erzählen Annegret Luhm aus Charlottendorf und Hella Lückemeyer aus Döhlen, die seit dem Gründungsjahr 1974 mit ihren Männern dabei sind. Vor kurzem kehrte der Kegelclub von einer Flusskreuzfahrt über Main, Rhein und Mosel zurück, die in Frankfurt begann und in Grevenmacher (Luxemburg) endete. In den Jahren zuvor hießen die Ziele unter anderem Rügen, Düsseldorf, Donau, Dresden und Mallorca.

Derzeit gehört dem „Immer sachte“-Kegelclub fünf Paare an. Und auch, wenn diese nicht mehr kegeln, so kommen sie dennoch alle zwei Wochen dienstags wechselweise privat und in verschiedenen Wirtschaften zusammen, um zu klönen und die Reisekasse zu füllen. „Denn bei jedem Treffen werden pro Paar 15 Euro kassiert – zehn für die Urlaubs- und fünf für die Kegelkasse“, erzählen Annegret Luhm und Hella Lückemeyer. Die nächste Fahrt wird bereits ausgeguckt.

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