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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Vogelgrippe: Warum Gänse nicht in den Stall können

15.11.2016

Wildeshausen Beim Veterinäramt des Landkreises Oldenburg sind bis Montag drei Anzeigen von Bürgern eingegangen, weil Geflügel in Döhlen, Wardenburg und Ganderkesee noch nicht aufgestallt ist. Das teilte Veterinäramtsleiter Dr. Carsten Görner auf NWZ -Nachfrage mit. Wegen der Totfunde von Wildvögeln mit Vogelgrippe in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern muss seit Samstag auch das Geflügel im Landkreis Oldenburg aufgestallt werden.

„Die Geflügelpestverordnung sieht auf Antrag Ausnahmen von der Stallpflicht vor“, sagte Görner. Ein Gänsehaltern aus Döhlen habe einen Ausnahmeantrag gestellt, der jetzt geprüft werde. Der Landwirt in der Bauerschaft der Gemeinde Großenkneten mäste knapp 5000 Gänse unter freiem Himmel. Einen Stall gebe es dort nicht. Das sei bei Gänsen durchaus üblich, so Görner. Im Gegensatz zu Hühnern und Puten vertrügen Gänse auch Temperaturen unter null Grad.

Einen Antrag auf Ausnahmegenehmigung haben auch Werner und Kai Wachtendorf aus Immer in der Gemeinde Ganderkesee gestellt. Auf ihrem Geflügelhof gibt es 4500 Gänse.

Betroffen von der Stallpflicht im Landkreis Oldenburg sind laut Görner acht Millionen Tiere, von denen die meisten in Ställen gehalten würden. Bei frei laufenden Legehennen seien immer auch Ställe vorhanden. Insgesamt schätzt Görner die Zahl der Gänse auf gut 10 000 im Landkreis.

„Vor zwei Jahren traf uns die Vogelgrippe erst Anfang bis Mitte Dezember“, erinnert der Veterinär. Da seien die meisten Gänse für Weihnachten schon geschlachtet gewesen. Nun müsse geschaut werden, wie mit der Situation umgegangen wird. „Zehn Hühner aufzustallen ist einfacher und zumutbar. Bei 5000 Gänsen ist das schon schwieriger“, so Görner.

Das Telefon im Veterinäramt jedenfalls stehe derzeit selten still, weil viele Geflügelhalter wissen wollten, wie sie sich verhalten sollen. Das Gros der acht Millionen Stück Geflügel wird laut Görner von 220 Landwirten gehalten.

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Als Möglichkeiten der Kontrolle nannte der Mediziner eine intensivere Untersuchung der Herden. Zweitens könnten Wildvögel mit Knallanlagen vergrämt werden. Und drittens könne überlegt werden, die Gänse früher zu schlachten.

Von der Stallpflicht bis zum 31. Januar ist sämtliches Geflügel betroffen – Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten und Gänse.

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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