• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Wasserbüffel grasen jetzt im Klosterort

12.05.2016

Hude Wasserbüffel sind sehr vielseitig als Landschaftspfleger einsetzbar und kommen auf sehr unterschiedlichen Vegetationsflächen gut zurecht. „In zahlreichen Projekten bundesweit hat dieser große Pflanzenfresser dies bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt und ist damit zu einem außergewöhnlichen Helfer im Landschafts- und Naturschutz geworden“, sagt Peter Biel.

Biel hat mit seiner Büffelfarm Hatten Pionierarbeit in diesem Bereich geleistet. Er setzt das robuste Weidetier schon seit 18 Jahren ein und hat nachhaltige Erfolge verbuchen können, wie er berichtet.

„Beweidungsprojekte mit den seinerzeitigen Bezirksregierungen von Weser-Ems im Fehntjer Tief bei Aurich und Hannover am Steinhuder Meer verlaufen auch heute noch außerordentlich erfolgreich“, so der Wasserbüffelzüchter. Das Ihmeaue-Renaturierungsprojekt bei Ronnenberg in Niedersachsen sei sogar Preisträger des Wettbewerbes „Bach im Fluß“ 2012 geworden.

Vor sechs Jahren scheiterten laut Biel erste Bemühungen, in der Nähe der Klosteranlage in Hude, den Wasserbüffel zum „Internationalen Jahr der Biodiversität“ auch in Hude einzusetzen, um hier einen eigenen Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt zu leisten.

Doch jetzt zeigten zur Freude von Büffelzüchter Biel aus Streekermoor Ulla und Luitjen Ennenga Interesse, auf ihrer Hausweide am Kleinen Klosterweg in Hude Wasserbüffel einzusetzen. Beide verfolgten seit einigen Jahren die Arbeit der Hatter Büffelfarm in den Berichten der NWZ  und waren sich einig, nach Fertigstellung der Renovierungsarbeiten an ihrem Bauernhaus auf ihrer Weide Wasserbüffel grasen zu lassen.

Ihre anfänglichen Bedenken, dass die Tiere in den teils sehr moorigen Bereichen Schaden nehmen könnten, konnte Peter Biel sehr schnell ausräumen, denn diese Tiere sind geradezu prädestiniert dafür, moorige und vernässte Flächen zu beweiden, sagt der Büffelzüchter

Das haben die Wasserbüffel – eine Kuh und fünf Kälber – bei ihrer Anlieferung vor zwei Wochen dann auch sofort eindrucksvoll demonstriert. „Obwohl bis zum Bauch eingesunken, arbeitete sich die Kuh Bianca langsam aber stetig wieder auf festes Terrain zurück. Seit dieser Zeit wird dieser Bereich von ihr und den Nachwuchstieren gemieden“, erzählt Peter Biel.

Ulla und Luitjen Ennenga sind jedenfalls begeistert von ihren neuen Weidepflegern, die hier auch überwintern werden, wenn bis dahin ein entsprechender Unterstand zur Verfügung steht.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.