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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Weckruf auch in Acryl zu sehen

10.05.2013

Wildeshausen Die Gilde- Tamboure in Acryl auf Leinwand in Aktion zu sehen, ist eine Sache, wenn aber auch noch der Weckruf auf der Trommel beim „richtigen“ Betrachten des Werkes 20 Sekunden lang ertönt, dann ist dies schon ein ganz besonderes Erlebnis.

Möglich machte dieses Vergnügen der Wildeshauser Wolfgang Rohenkohl. Er malte die Gilde-Tamboure und fügte seiner Arbeit einen Soundchip hinzu. Vor dem Beginn der Himmelfahrtsversammlung im historischen Rathaussaal überreichte er sein Werk an Gildeoberst Ernst Frost, Schatzmeister Siegbert Schmidt und den General der Gilde, Dr. Kian Shahidi.

Kompanie-Quartiere stehen fest

Die Schützengilde hat während der Himmelfahrtsversammlung folgende Kompanie-Quartiere bekanntgegeben:

Königskompanie: Abholung durch König Erik Beyer in der Gaststätte „Hotel Stadt Bremen“ (Wolters), Huntetor 5.

Ratskompanie (I. Kompanie): Die Abholung der Fahne erfolgt mit Fähnrich Stefan Mahlstede vom Parkplatz der NWZ, Westerstraße 25.

Cornauertor (II. Kompanie): Fähnrich Jörn Ahlers bewirtet die Kompanie im Quartier in der Burgwiese an der Konzertmuschel.

Westertor (III. Kompanie): Gastgeber ist Fähnrich Arne Tschöpe beim ehemaligen Getränkemarkt Zisch in der Sögestraße.

Huntetor (IV. Kompanie): Fähnrich Thomas Seyffart bewirtet und holt die Fahne bei Landmaschinen Schröder in der Heemstraße ab.

Wachkompanie (V. Kompanie): Die Wachkompanie richtet mit Fähnrich Gerald Kreienborg ihr Quartier im Rathaus ein.

Aber auch die Versammlung hatte es einmal wieder in sich. Neben geballter Information aus den Ausschüssen war es einmal mehr die Diskussion, ob zum 610. Gildefest wieder „Braunbier satt“ ausgeschenkt werden soll.

Der General der Gilde musste über drei Anträge aus der Versammlung abstimmen lassen. Peter Schneider hatte beantragt, das „Braunbier“ in „Pfingstbier“ umzutaufen. Gilde-General und zugleich Bürgermeister Shahidi stellte den Antrag, einen Abschnitt an der Hunte zu kaufen, um künftig das Huntewasser zu schöpfen und anstatt Braunbier zu verkaufen. Und dann war da noch der Vorschlag, künftig „Braunbier“ und „Pfingstbier“ satt auszuschütten. Am Ende kam es, wie es kommen musste: Wie bei den anderen Festen wird auch während des 610. Gildefestfestes mit „Braunbier satt“ gefeiert. Die anderen Anträge fanden keine Zustimmung.

Nach der Abhandlung der Regularien mit Protokoll der jüngsten Generalversammlung, Berichterstattung der Ausschussvorsitzenden zu den Festvorbereitungen, „Braunbier“-Beschluss sowie Bekanntgabe der Kompaniequartiere stand der Rockappell des Tambourkorps im Mittelpunkt.

Hauptmann der Wache Hermann Johannes ließ auf dem historischen Rathaussaal antreten. Zusammen mit dem Schaffer der Wildeshauser Schützengilde, Gerald Kreien-borg, nahm er den Appell vor.

Wie der Hauptmann der Wache und der Schaffer dem Oberst abschließend erklärten, befinde sich das Tambourkorps in einem hervorragenden Zustand und könne die kommenden Aufgaben zum 610. Gildefest in Wildeshausen meistern.

Zuvor hatte der Hauptmann in seinem Bericht erklärt, dass die Wachkompanie mit vier Wachoffizieren plus Majestät und Schaffer, zehn Tambouren, fünf Gilderichtern und 48 Wachkameraden sehr gut aufgestellt sei. Das traf auf die offenen Ohren von Carsten Kloster, der zuvor noch in der Sitzung gefordert hatte, dass der General den Datenschutz für säumige Gildemitglieder lockern sollte. Das Gildegericht würde dann dafür sorgen, dass die fehlenden Beiträge in ungeahnter Höhe die Kassen füllen würden. Hintergrund: Günter Vorberger hatte in seinem Bericht die schlechte Zahlungsmoral der Beiträge „von immer den gleichen 39 Figuren“ angemahnt.

Nach dreimaliger Runde durch den Rathaussaal entließ der Oberst das Tambourkorps mit dem Auftrag, den Bürgern zu verkünden, dass das Gildefest in althergebrachter Form zu Pfingsten mit „Braunbier satt“ gefeiert werden kann.

Das Anstimmen des Wildeshausen-Liedes beendete die Himmelfahrtsversammlung.

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