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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Wegeränder nicht mehr unterm Pflug

05.11.2015

Ganderkesee Die Gemeinde Ganderkesee wird weitere Wegerandstreifen, die sich zwar in ihrem Eigentum befinden, aber von Landwirten oder anderen Anliegern mitgenutzt werden, umgestalten und bepflanzen. Das war am Mittwochabend Konsens bei der Sitzung des Ausschusses für Landwirtschaft, Umwelt- und Klimaschutz. Fünf Streifen sollen den Anfang machen: am Osterhoop (Steinkimmen), in einem Wäldchen westlich Bergedorf/Everndorf, an der Straße Im Fladder (südlich Immer), am Gemeindeweg 119 (westlich Hengsterholz/Neustadt) sowie an der Wiggersloher Straße (Siebenhausen).

Der Ausschuss folgte damit einem gemeinsamen Antrag von CDU und Grünen, der bereits vom 3. Februar 2015 datiert. Beide Fraktionen hatten darauf hingewiesen, dass im Gemeindegebiet zahlreiche zu Straßen und Wegen gehörende Randstreifen von Landwirten mitgenutzt würden. „Diese Entwicklung bereitet Sorgen, weil die Wegerandstreifen für den Natur- und Landschaftsschutz zur Verfügung stehen sollten.“

Der Wunsch, genaue Größenangaben für alle betroffenen Flächen zu ermitteln, soll (auch aus Kostengründen) nicht erfüllt werden. Statt dessen sollen Schritt für Schritt Flächen ausgewählt werden, die zum Beispiel breit genug für eine Bepflanzung sind.

Ratsherr Rainer Fortmann (FDP) warb um Verständnis für betroffene Landwirte. In den vergangenen Jahren seien 20 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen durch Bebauung oder als Ausgleichsflächen verloren gegangen. Im Übrigen sei die Mitbewirtschaftung bisweilen durchaus gewünscht worden. Fortmann brachte den Gedanken ins Spiel, die Flächen gegen eine Pacht weiter anzubieten.

Doch das wollte der Ausschuss nicht. „Wir müssen dringend etwas unternehmen, um der Natur wieder mehr Raum zu geben“, mahnte Ratsfrau Christel Zießler (SPD). Arnold Hansen (Freie Wähler) sagte, dass der Beschluss des Ausschusses „nur der Start“ sein könne.

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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