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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Naturschutzbund: Weißer Fleck auf Landkarte wird grün

15.06.2013

Hude Es ist geschafft: Nach einem halben Jahr Vorlaufzeit gründete sich am Donnerstag die Huder Ortsgruppe des Naturschutzbundes (NABU) Deutschland. Zur Gründungsversammlung kamen knapp 30 Interessierte, darunter auch NABU-Bezirksvorsitzender Rolf Grösch, Geschäftsführer Rüdiger Wohlers und Hans Fingerhut, Vorsitzender der benachbarten NABU-Gruppe Ganderkesee.

Rüdiger Wohlers begrüßte die Anwesenden zu einer „weiteren Etappe der Gründungstournee“ und zeigte sich pathetisch: „Heute wollen wir ein bisschen Geschichte schreiben.“ Es gelte, einen weißen Fleck von der Landkarte zu tilgen und viel für den Naturschutz in Hude auf den Weg zu bringen, so Wohlers.

Seit 2011 ist der NABU auf „Gründungstournee“ im Oldenburger Land. Acht neue Gruppen wurden bereits aus der Taufe gehoben, die unter dem Dach des Bezirksverbandes existieren. Hude ist die 23. Gruppe in der Region. Die Initiative muss dabei von den Bürgern ausgehen: „Wir gehen nur in Orte, in denen Interesse da ist“, erklärt Wohlers. Im Klosterort habe die gute Zusammenarbeit mit der Aktionsgemeinschaft für Hude (AGfH) die Gründung möglich gemacht.

Bereits im Dezember 2012 entwickelte der NABU gemeinsam mit der AGfH einen „Fahrplan“. Drei Veranstaltungen fanden statt, in deren Rahmen sich der NABU präsentierte. Die Resonanz war nicht nur an den Abenden selbst sehr gut: „Was mir Mut gemacht hat, waren die Anfragen zwischen den Veranstaltungen“, so Wohlers.

Maßgeblich beteiligt an der Neugründung ist die AGfH, die aufgrund des zunehmenden Alters ihrer Mitglieder die Vereinsauflösung anstrebt und den Übergang in die NABU-Ortsgruppe forciert. „Wir werden weiter mitmachen, wollen aber nicht der Motor der Ortsgruppe sein“, erklärte AGfH-Vorstandsmitglied Martin Gerdes-Röben. Die Mitglieder wünschen sich, dass Aufgaben wie die Pflege der Nistkästen übernommen und bestehende Projekte fortgeführt werden. „Wir haben vieles angefangen. Dafür stehen wir weiter zur Verfügung“, kündigte Gerdes-Röben an.

Anliegen des NABU sind klassischer Naturschutz und Umweltbildung. Beim gemeinsamen Austausch zeigte sich schnell, dass passende Ideen und Themen vorhanden sind – vom Holzschlag im Hasbruch über die Betreuung von Nistkästen und Streuobstwiesen bis hin zum geplanten Landschaftsschutzgebiet Hohenbökener Moor. Administrative und finanzielle Unterstützung bekommen die Huder bei ihren Projekten von der Oldenburger Geschäftsstelle des NABU. Auch die Ganderkeseer sind an einer engen Zusammenarbeit interessiert, kündigte deren Vorsitzender Hans Fingerhut an.

Ein Ansprechpartner der Huder Gruppe wurde noch nicht benannt, dafür steht ein regelmäßiger Termin fest: Die NABU-Ortsgruppe Hude trifft sich künftig an jedem zweiten Donnerstag im Monat ab 20 Uhr in der Gaststätte Burgdorf, das nächste Treffen ist am Donnerstag, 8. August.

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