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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Wenn es in der Innenstadt brennt

21.03.2016

Wildeshausen Solch eine Gelegenheit lässt sich die Freiwillige Feuerwehr nicht entgehen: Bevor in Kürze die Abrissbagger dem Traditionsgasthaus Wolters inklusive Saal, Kegelbahn und Wohnhaus zu Leibe rücken, hat die Wildeshauser Feuerwehr dort trainiert. Und nicht nur sie: Auch die Feuerwehren aus Düngstrup, Neerstedt und Dötlingen übten am Freitagabend den Ernstfall. „Wenn solch ein großes Objekt wirklich mal brennt, würde eine Feuerwehr nicht ausreichen“, erklärte Wildeshausens Ortsbrandmeister Hermann Cordes das gemeinsame Vorgehen der vier Feuerwehren.

Übungsszenario

Die Einsatzbeschreibung für die Freiwilligen Feuerwehren Wildeshausen und Düngstrup lautete, dass im ehemaligen Gasthaus Wolters ein Feuer im Saal ausgebrochen und das gesamte Gebäude – Saal, Gaststätte, Kegelbahn, Hoteltrakt – verraucht ist.

Im Hoteltrakt sind von der Stadt Flüchtlinge unterbracht – vier Familien. Auf der Kegelbahn sollen Kinder gespielt haben. Letztlich wurden sieben Personen gerettet.

Die Rauchentwicklung veranlasste die Wildeshauser Feuerwehr, zusätzlich die Kollegen aus Neerstedt und Dötlingen zu alarmieren.

Drei Abschnitte wurden gebildet: Hoteltrakt und Gaststätte, Saal und Küche sowie Kegelbahn und Nebenräume. Dabei ging es um Menschenrettung, Brandbekämpfung, Verkehrssicherung, Wasserversorgung (auch von der Hunte zum Gasthof).

Zum Einsatz kamen 75 Feuerwehrleute mit 14 Fahrzeugen, darunter Löschfahrzeuge, Tanklöschfahrzeuge und die Drehleiter.

Ortsbrandmeister Hermann Cordes zeigte sich mit der Übung zufrieden. Das Zusammenspiel der vier Feuerwehren habe gut geklappt. Die Aufträge seien von den Einsatzkräften zügig abgearbeitet worden. Der Einsatz dauerte insgesamt 90 Minuten.

Pro Jahr sind ein bis zwei Übungen vorgeschrieben, die Wildeshauser trainieren viermal. Hinzu kommt die Alarmübung.

Geplant ist, dass am Huntetor ein neuer, größerer Rewe-Markt entsteht. Dafür muss der Nachbar Wolters weichen (die NWZ  berichtete). Doch die Verträge sind noch nicht unterschrieben, wie Immobilienmakler Wolfgang Warkotz erklärt. Der Wildeshauser hat die Immobilie von Wolters gekauft. Er plant gemeinsam mit Rewe und einem amerikanischen Pensionsfonds, dem die Rewe-Immobilie gehört, den Neubau des Verbrauchermarktes. „Ich bin mit Rewe einig, doch Rewe verhandelt noch mit dem Pensionsfonds“, erklärt Warkotz die Verzögerungen.

Jetzt hat Rewe 1100 Quadratmeter plus den separaten Getränkemarkt mit 600 Quadratmetern. Künftig sollen beides unter einem Dach vereint werden. Zudem sind 140 Parkplätze auf dem jetzigen Wolters-Gelände vorgesehen.

Warkotz ist überzeugt, dass der Pensionsfonds nicht zurückzieht. „Ich habe mit einem Vertreter des Pensionsfonds gesprochen und daher keine Zweifel, dass das Projekt wie geplant läuft.“ Er geht davon aus, dass Ende des Jahres eine neuer Rewe-Markt am Huntetor steht.

Das Gebäude, in dem Rewe jetzt firmiert, sei mehr als 30 Jahre alt und energetisch nicht mehr auf dem neuesten Stand, so Warkotz. Außerdem laufe der Vertrag des Pensionsfonds mit Rewe 2018 aus, so dass der Immobilienmakler Handlungsbedarf sieht.

Zudem müsse Rewe sich gegenüber den anderen Einzelhändlern in Wildeshausen behaupten. Aldi an der benachbarten Harpstedter Straße will von 813 Quadratmeter auf 1100 erweitern, Lidl am Westring um 305 auf 1350 Quadratmeter. Netto an der Visbeker Straße möchte um 215 Quadratmeter auf 1087 ausbauen.

Neben diesen vier Einzelhandelsmärkten gibt es noch Aldi an der Dr.-Dürr-Straße, das E-Center am Westring, Famila am Westring,  K+K am Westertor und Netto an der Harpstedter Straße.

Warkotz hat den beteiligten Partnern eine Frist bis zum 31. März gesetzt, um die Unterschrift unter die Verträge zu setzen. Ansonsten habe er einen Plan B in der Schublade. Der sieht auf dem Wolters-Grundstück einen 1000 Quadratmeter großen Markt vor, darüber Etagenwohnungen und oben Penthaus-Wohnungen. Als Parkplatz ist eine Tiefgarage vorgesehen.


Mehr Bilder unter   www.nwzonline.de/fotos-landkreis 
Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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