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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Wetterkapriolen bringen Landwirte ins Schwitzen

27.02.2008

WüSTING Wilfried Siems steht weiterhin an der Spitze des Ortslandvolkverbandes Wüsting. Er wurde am Montagabend von der Jahreshauptversammlung in der Gaststätte „Wüstenlander Hof“ ohne Gegenstimme im Amt bestätigt. Ebenso zügig und unkompliziert erfolgten die Wahlen des 2. Vorsitzenden Heinz Emken und des 3. Vorsitzenden Wâtte Haanstra. Auch das Amt der Kassenwartin wird weiterhin von Silke Heinemann betreut. Heiner Stigge nahm das Amt des Schriftwartes noch einmal an, erklärte aber verbindlich, dass er nur noch für ein Jahr zur Verfügung stehen würde.

Aus dem Jahresrückblick 2007 gingen die Aktivitäten des Verbandes und der Landvolkmitglieder hervor. So stand im März eine Tagesfahrt nach Münster mit dem Besuch des Flughafens auf dem Programm. Anschließend fand eine interessante Führung beim Berentzen Hof in Haselünne mit Vespertafel statt. Im Juli wurde der neue Boxenlaufstall von Gerold Heinemann in Oberhausen besichtigt, anschließend ging es zum Grillen zu den Familien Maas und Wragge.

Der vergangene April wurde als trockenster Monat seit 100 Jahren bezeichnet, und wegen der fehlenden Niederschläge sei die Vegetation vielerorts ins Stocken geraten, hieß es. Dadurch sei die Entwicklung des Getreides in Mitleidenschaft gezogen und die Aussaat von Mais beeinträchtigt worden. Zur Erntezeit dagegen waren die Böden aufgrund der dann zu heftigen Regenfälle nicht oder nur unzureichend befahrbar. Man war zumindest froh darüber, dass diese Region von Platzregen und Wolkenbrüchen verschont geblieben sei und Pflanzenbestände keine Schäden erlitten haben. Zufrieden dürften die Getreideanbauer gewesen sein, so Heiner Stigge, weil trotz geringerer Erträge ein kräftiger Preisanstieg zu verzeichnen war. Der Ersatz fossiler durch biogene Energien habe die Nachfrage nach Getreide weiter steigen lassen. Auf der anderen Seite haben aber die massiven Ölpreissteigerungen einen Kostenanstieg in der Landwirtschaft bewirkt. Die drastischen Getreide- und Maispreise würden sich aber für die

Veredelungsbetriebe mit einer Kostenexplosion auswirken, wodurch insbesondere die Ferkelerzeuger mit riesigen Problemen zu kämpfen hätten.

Unter „Verschiedenes“ wurde die Neuregelung der Rattenbekämpfung diskutiert und der Vorschlag gemacht, dass auch die Wasserzüge mit in die Bekämpfungsmaßnahmen einbezogen werden müssten, weil sich die Nager gerade hier in großer Zahl aufhalten würden.

Dr. Albert Hortmann-Scholten vom Fachbereich Betriebswirtschaft und Markt bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen hielt anschließend einen Vortrag über „Agrarmärkte und ihre Aussichten für die Zukunft“.

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