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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Handwerk: Wie der Nachwuchsmangel eine Branche verändert

21.09.2015

Nutzhorn /Ganderkesee Mit deutlichen Worten beschrieb Hergen Kämena am Sonnabend die Nachwuchsprobleme im Handwerk – und speziell in seiner Branche. Der Fleischer und auch der Fleischereifachverkäufer, „das ist eine aussterbende Spezies“, mahnte der Geschäftsführer von Müller’s Wurstdiele. Seine Zuhörer: Mitglieder der SPD-Ratsfraktion, die zu einem Informationstermin auf das Gut Nutzhorn gekommen waren.

Durch den fehlenden Nachwuchs, so sagte Kämena, bereite die Altersstruktur in den genannten Berufen zunehmend Probleme. Was den Fleischer angeht, so gehe ein Trend in Richtung der großen Zerlegebetriebe, in denen auch Ungelernte tätig seien. Bei den Fleischereifachverkäufern halte er es für denkbar, dass Bedienungsabteilungen in zehn Jahren „nicht mehr so lange Öffnungszeiten haben – weil wir sie nicht besetzen können“.

Kämena hatte zuvor den Hof Gut Nutzhorn vorgestellt, den seine Schwiegereltern Heinz und Hannelies Müller 1986 vom Tabakkonzern Brinkmann übernommen hatten und schrittweise zu einem Anwesen für artgerechte Tierzucht und Fleischproduktion ausgebaut hätten.

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Seit 2013 werde der Hof von Cord Schütte aus Hollen bewirtschaftet. Aktuell seien etwa 180 Bullen auf dem Hof, die binnen zwölf bis 14 Monaten von rund 200 auf 850 bis 900 Kilogramm gemästet würden. Schweine gebe es auf Gut Nutzhorn zurzeit nicht. Zur Hofstelle würden etwa 80 Hektar Land und 27 Hektar Wald gehören.

Kämena berichtete, dass Müller’s Wurstdiele zurzeit 75 Mitarbeiter (darunter vier Auszubildende) hat. Neben dem Hauptgeschäft in Heide gebe es sieben Filialen im Raum Ganderkesee/Delmenhorst. Etwa 85 Prozent der Zulieferungen kämen durch hiesige Landwirte.

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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