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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Wiedersehen in Wilshusen

12.03.2011

Der Paradeplatz des Berliner Bendlerblocks: Fackelschein, 450 geladene Gäste. Und ganz vorn: Verteidigungsminister Thomas de Maizière, sein Amtsvorgänger Karl-Theodor zu Guttenberg und Generalinspekteur Volker Wieker. Beim Großen Zapfenstreich zu Ehren des scheidenden Verteidigungsministers stand Wieker zwar ganz vorn, aber nicht im Mittelpunkt. Das war keine 24 Stunden zuvor anders: Da war Deutschlands ranghöchster Soldat Ehrengast beim Wildeshauser Schaffermahl. Der 57-Jährige, der aus Schlutter stammt und 1974 beim Panzerartilleriebataillon 315 in Wildeshausen seine berufliche Laufbahn begann, bewegte sich sprachlich geschickt auf vermintem Gelände – als da wären Bundeswehrreform oder Guttenberg-Affäre. Am Rande des Schaffermahls tauschte sich der Vier-Sterne-General mit Oberstleutnant Peter Springer, dem Kommandeur des Luftlande­unterstützungsbataillons 272, aus. Groß war auch die Freude über das Zusammentreffen mit ehemaligen Kameraden aus dem Bataillon 315. Sein damaliger Kommandeur, Oberstleutnant Hans-Henning Sturm, hatte Wieker für die Generalstabs-Ausbildung vorgeschlagen. „Und sonst?“, begrüßte der Vier-Sterne-General seinen ehemaligen Vorgesetzten. „Es war schon toll, ihn nach so vielen Jahren wieder sprechen zu können“, berichtete Sturm. Vor dem Schaffermahl am Mittwochabend hatte sich Wieker ins Goldene Buch der Stadt Wildeshausen eingetragen: „Ich habe gern in Wildeshausen gedient und freue mich sehr darüber, heute in diese schöne Stadt zurück zu kehren“, ist dort nun zu lesen.

Besonders geehrt bei der Mitgliederversammlung der Interessengemeinschaft „Altes Gogericht auf dem Desum“ wurde Hans Günter Voß (ovales Bild, links). Der 72-Jährige aus Pestrup hatte kürzlich – wie berichtet – den Vorsitz des Heimatvereins Düngstrup an Hergen Stolle abgegeben. Bei der „Go­gericht“-Versammlung bei „Backhaus“ in Emstek erhielt Voß einen „Kleinen Gogerichtsstein“ sowie einen „Gogerichtstropfen“. Vor zahlreichen Teilnehmern aus dem Landkreis Cloppenburg, Oldenburg und Vechta zog IG-Vorsitzender Georg Meyer-Nutteln eine positive Bilanz. Die Anlage auf dem Desum sei im Frühjahr und Sommer vergangenen Jahres wieder ein Anziehungspunkt für viele Besucher gewesen. Ein besonderer Dank galt der Familie Hülsmann sowie Georg Kokenge, Bernhard Krolage und Hein Drühe für die Pflege der Anlage. In diesem Jahr widmet sich das Gogericht am 25. Juni einem historischen und einem aktuellen Fall – natürlich wieder mit Unterstützung aus Wilshusen.

Zum Kohlgang hatte der Wassersportverein Wildeshausen kürzlich ans Bootshaus eingeladen. Anders als bei vielen Kohlfahrten treffen sich die Mitglieder mittags zunächst zum Essen, berichtete Pressewartin Ingrid Klein. Daran schloss sich ein Spaziergang an. Diesmal ging es über den Marschweg zur Europabrücke und entlang der Hunte wieder zum Bootshaus zurück. „So war die Hunte aus anderer Perspektive zu sehen als vom Boot aus“, so Klein. Eine Ruderin meinte „Ich verstehe ja, dass oft Leute auf der Brücke stehen und unseren Booten nachschauen. Die passen gut ins Bild.“ Durch ein kleines Versehen beim Auslosen der neuen Kohlkönige fiel die Wahl diesmal auf einen Kohlkönig und einen Kronprinzen. So werden im nächsten Jahr Frank Steigmann und Maximilian Schaar das Essen ausrichten.

Zur „Wachstumsregion Hansalinie“ haben sich die Landkreise Cloppenburg, Diepholz, Oldenburg, Osnabrück und Vechta zusammengeschlossen. Damit wollen sie positive Effekte für die Unternehmen in der Region erzielen und so den gemeinsamen Wirtschaftsraum entlang der Autobahn 1 weiter stärken. Unter dem Dach dieser Vereinigung organisiert der Landkreis Vechta speziell für die Lebensmittel- und Ernährungswirtschaft einen „Energieeffizienz-Dialog“ (www.energie-hansalinie.de). Vor diesem Hintergrund fand ein Erfahrungsaustausch von Vertretern aus der hiesigen Wirtschaft bei der Firma Agrarfrost in Aldrup statt. Dort wurden in einem Workshop die Themen Energieeffizienz und Energiekosten behandelt, so Hermann Terjung, Geschäftsführer der „Hansalinie“. Auf der Agenda standen Vorträge wie „Optimierungsmöglichkeiten im Bereich Drucklufttechnik“ von Frank Schauder (SFA Drucklufttechnik) oder „Steuerungsoptimierung“ von Axel Bode (Friedrich Jacob GmbH & Co. KG). Die Teilnehmer konnten sich anschließend über die praktische Umsetzung vor Ort im Unternehmen im Rahmen einer Betriebsbesichtigung und dem anschließenden Erfahrungsbericht „Analyse und Optimierung der Druckluftversorgung bei Agrarfrost“ von Thomas Kerstens (Agrarfrost) informieren.

Das ist kein Aprilscherz: Am 1. April wird auf dem Saal der Kreismusikschule in Wildeshausen eine neue Band „das Licht der Welt erblicken“: „Rafi’s Swing Club Combo“. Dahinter steckt, wie nur unschwer zu erraten, Musikschulleiter Rafael Jung. Neben seiner Tätigkeit als Geschäftsführer der Kreismusikschule ist er in der Region als Kopf von „Gospel Inspiration“ bekannt, er spielt rockige Oldies mit „Uli’s Garage“ und traditionellen Jazz, Spaßiges und Unterhaltendes mit den „Olaf King Allstars“. In der neuen Combo swingen Gitarrist Oliver Kuiper (32 Jahre) aus Oldenburg, Schlagzeuger Mathias Büssler, der auch mit „Uli’s Garage“ und den „Groove Preachern“ auftritt, sowie Bassist Thomas Milowski, bekannt von der „Werder Bremen Big Band“, der Beatles-Cover-Band „The Fairies“ und dem Rio-Reiser-Projekt „Flut“, an der Seite von Jung. Die Premiere von „Rafi’s Swing Club Combo“ am 1. April um 20 Uhr ist gleichzeitig ein Sonderkonzert der Jazzfreunde Wildeshausen.

Mitglieder der sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK) aus den Kommunen der Metropolregion Oldenburg/Bremen wollen sich enger vernetzen. Das beschlossen rund 50 Genossen auf einer Versammlung zur Gründung einer Gesprächsrunde der SGK in der Metropolregion. Angestoßen hatten das Ganze der bremische Bundestagsabgeordnete Dr. Carsten Sieling und der Delmenhorster Oberbürgermeister Patrick de La Lanne. Zum gewählten Sprecherkreis gehören auch die heimischen Kreistagsabgeordneten Helmut Hinrichs (Sandkrug) und Hannelore Hunter-Roßmann (Wildeshausen).

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