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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Beim gelben Sack kann der Landkreis kaum mitreden

22.02.2018

Wildeshausen Der Müll, der hierzulande anfällt, wird in den seltensten Fällen auch hier bearbeitet. Mit dieser Erkenntnis gingen am Dienstagabend die Mitglieder des Umwelt- und Abfallwirtschaftsausschusses des Landkreises nach Hause. Wenn es um Verpackungsmüll geht, sind die Hände der der Kreispolitik weitgehend gebunden. „Das rein privatwirtschaftlich organisierte Duale System ist zuständig“, so Dieter Hahn, Leiter des Amts für Bodenschutz und Abfallwirtschaft.

Die FDP-Kreistagsfraktion hatte dafür gesorgt, dass das Thema auf den Tisch kommt. Mittlerweile werden 90 Prozent der jährlich eine Million Tonnen an Verpackungsabfällen aus Kunststoffen in Deutschland verwertet, hat die Kreisverwaltung recherchiert. Der Anteil der Exporte nach China liege in einer Größenordnung von rund 20 000 Tonnen. Im Landkreis Oldenburg sammle die Firma Remondis Verpackungsmaterialien aus Haushalten von insgesamt 4500 Tonnen ein. Diese würden bei verschiedenen Aufbereitungsanlagen angeliefert und sortiert.

Mit dem Entwurf des neuen Abfallwirtschaftskonzeptes will sich der Fachausschuss in seiner nächsten Sitzung am Dienstag, 17. April, befassen. Dort soll nicht nur entschieden werden, ob ein Remondis-Vertreter referiert. Vielmehr geht es auch um die Frage: Bleibt es beim gelben Sack oder kommt die gelbe Tonne?

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