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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Hier gibt’s mal etwas andere Einblicke

01.08.2018

Wildeshausen Über die Zukunft des Geländes neben dem Wildeshauser Bahnhof ist im Stadthaus viel diskutiert worden, nachdem die Lagerhalle vor drei Jahren abbrannte. Nun laufen die Arbeiten für den Neubau, und Unternehmer sowie CDW-Ratsherr Frank Stöver nutzte die Gelegenheit der SPD-Sommertour, gleich alle Ratsmitglieder einzuladen und ihnen nicht nur seine Pläne im Detail vorzustellen. Er bot auch die Besichtigung des Rohbaus an. Und so kamen am Montagabend an die 40 Personen zum Bahnhof.

Bevor Stöver im Café des Bahnhofs seine Neubaupläne erläuterte, spendierte er erst einmal kaltes Bier und Wasser. Später grillte der SPD-Nachwuchs Würstchen. „Schade, dass die Lagerhalle 2015 abbrannte. Sie war bezahlt und brachte gute Einnahmen“, sagte Stöver nach der Begrüßung. Wie berichtet, hatte ein Jugendlicher die Halle angezündet.

Ursprünglich habe er gedacht, die Halle mit dem Geld der Versicherung schnell wieder aufbauen zu können. Doch so einfach war es dann doch nicht, wie nicht nur Stöver heute weiß. Der Bebauungsplan musste geändert werden, weil der Grenzabstand zum Gelände der Deutschen Bahn nicht dem aktuellen Stand entsprach. „Die 1,36 Meter erwiesen sich als Problem“, so Stöver. Die Bahn habe auf 3,5 Meter Abstand beharrt. Der Vorteil an der Sache: Fahrzeuge können künftig um das Gebäude herum fahren. Das erleichtert auch die Parkplatzsituation.

Doch vom Bau einer reinen Lagerhalle hatte sich Stöver verabschiedet, weshalb er einen zweiten Bauantrag einreichte. „Der jetzige Neubau ergab sich aus Gesprächen mit der Volkshochschule und der Agentur für Arbeit“, sagte Stöver, der vor Jahren von der Stadt den gesamten Bahnhof gekauft hatte. Dritter im Bund ist das Rote Kreuz. Das DRK wird im hinteren Teil des Erdgeschosses seine Kleiderkammer einrichten. Daran schließt sich eine wesentlich kleinere Lagerhalle an, die das DRK für Fahrzeuge und Maschinen nutzen will.

Im Erdgeschoss des vorderen Gebäudeteils zieht Ende des Jahres die Agentur für Arbeit ein, die noch an der Westerstraße sitzt. Die Volkshochschule, die seit Jahren unter Platzmangel leidet, nutzt das Geschoss darüber mit ebenfalls rund 500 Quadratmetern. „Somit sind im Obergeschoss noch 300 Quadratmeter frei“, erklärte Stöver. Auch hier könne nach den Bedürfnissen eines oder mehrerer Mieter der Innenausbau erfolgen. Er äußerte sich zufrieden über die neuen und „hoffentlich langjährigen Mieter“; denn so Stöver: „Diese Kiste ist erst in 25 Jahren bezahlt.“ Statt der ursprünglich geplanten 500 000 Euro in eine neue Lagerhalle investiere er nun knapp drei Millionen Euro.

Christoph Koopmeiners
Wildeshausen/Dötlingen
Redaktion Wildeshausen
Tel:
04431 9988 2705

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