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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Bahnhof In Wildeshausen: Kabelsalat vor neuem Funktionsgebäude

12.12.2018

Wildeshausen „Ein Neubau ist halt immer ein bisschen kniffelig“, sagt Claudia Zimmermann, Sprecherin der Agentur für Arbeit. Gerade hat sie mitgeteilt, dass sich der Umzug der Agentur von der Wildeshauser Westerstraße in das neue Dienstleistungsgebäude am Bahnhof verschiebt. Statt wie geplant in dieser Woche werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erst Anfang Februar die Umzugskisten packen.

Als Grund werden Verzögerungen beim Innenausbau in dem Gebäude genannt. Das ist allerdings nur die halbe Wahrheit: Derzeit gibt es noch keine Leitung für die elektronische Datenverarbeitung. Zwar liegen schon ein Leerrohr und andere Kabel in dem Schacht, der unmittelbar zur 90 Meter langen und 15 Meter breiten Halle führt, doch die Telekom hat nach Angaben von Bauherr Frank Stöver ihre Leitung noch nicht verlegt.

Ende September hatte Stöver mit mehr als 100 geladenen Gästen Richtfest gefeiert. Damals zeigte sich der Bahnhofseigentümer noch optimistisch, den Zeitplan einhalten zu können. Ein weiterer Mieter, die Volkshochschule Wildeshausen (VHS), wollte in dieser Woche mit seinen Seminaren in dem neuen Gebäude starten. Nun soll es laut VHS-Leiter Hinrich Ricklefs Anfang Januar losgehen.

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Stöver zeigte sich im NWZ-Gespräch verärgert über die Telekom. Im September habe er den Anschluss bei dem Unternehmen beantragt und gemeinsam mit Vertretern der Arbeitsagentur noch einmal in der vergangenen Woche beim „Bauherrenservice“ der Telekom nachgehakt. „Leider habe ich immer noch keine Nachricht erhalten, wann es mit dem Anschluss klappt“, erklärte der Bauherr. Die VHS, der in dem neuen Gebäude ein gut 100 Quadratmeter großer Bewegungsraum und fünf Schulungsräume zur Verfügung stehen, arbeitet dagegen mit dem Anbieter Vodafone zusammen. „Uns wurde zugesagt, dass innerhalb der nächsten zwei Wochen alles funktioniert“, so Ricklefs. Die VHS sei auf das Gebäude dringend angewiesen, weil der Vertrag für das Waltberthaus ausläuft. Im Januar will auch der DRK-Ortsverein im Erdgeschoss des Gebäudes am Bahnhof seine Kleiderkammer öffnen.

Auf Hochtouren läuft dagegen der Innenausbau des neuen Dienstleistungszentrums. Derzeit seien die Gebäudereiniger im Einsatz. An diesem Donnerstag erwartet Stöver den Zimmermann, der die Türen einbaut. Dort, wo die Versorgungsleitungen verlegt werden, will der Unternehmer neues, glattes Pflaster verlegen lassen. „Dann haben es Besucher mit Rollator und andere Gäste einfacher“, erläutert Stöver. Das alte Pflaster will der Bauherr dagegen von Lehm und Sand, der Hinterlassenschaft der monatelangen Bauarbeiten, befreien. Eine gut 300 Quadratmeter große Fläche im Obergeschoss des Dienstleistungszentrums sei noch nicht vermietet. Hier will sich Stöver in Ruhe die Bewerber ansehen. „Das muss passen“, sagt er.

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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