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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Bauen: Ein langer Weg ins obere Stockwerk

06.06.2020

Wildeshausen Einen Fahrstuhl bauen, mit dem Gäste des historischen Rathauses am Wildeshauser Marktplatz bequem das Obergeschoss erreichen können – das war die Entscheidung, die im Sommer 2018 einstimmig im Stadtrat gefasst wurde. Damit soll es zukünftig auch gehbehinderten Gästen möglich sein, den historischen Ratssaal im Obergeschoss des denkmalgeschützten Gebäudes zu erreichen, in dem neben Ratssitzungen kulturelle Veranstaltungen stattfinden.

In einer Lücke zwischen dem Rathaus und „Schnittker am Markt“ soll der Aufzug entstehen. Getan hat sich seit der Entscheidung im Stadtrat aber augenscheinlich nicht viel.

Fast zwei Jahre sind inzwischen vergangen, seit zunächst der Bauausschuss der Stadt grünes Licht für das Vorhaben gegeben hatte. Für den Bau des Fahrstuhls und die damit verbundene Sanierung des Technikraums hatte die Verwaltung maximal 200 000 Euro veranschlagt. 50 000 Euro sollten dabei aus Fördermitteln kommen – eine Summe, die mit einer Bewilligungsfrist verbunden war. Nachdem diese um ein halbes Jahr verlängert worden war, sollte der Bau des Aufzugs bis zum 30. April 2020 abgeschlossen sein, damit die Summe erhalten bleibt.

Die Frist für die Förderung sei noch einmal verlängert worden, teilte Stadtsprecher Hans Ufferfilge auf Nachfrage mit. Sie verstreicht nun am 31. Dezember 2020. Für den Erhalt der Summe müsse das Vorhaben nun bis dahin abgeschlossen sein.

„Die Vorbereitung für den Einbau eines Fahrstuhls an einem denkmalgeschützten Gebäude ist nicht ganz einfach“, gab Ufferfilge zu bedenken. Unter anderem seien Abstimmungen mit der Denkmalschutzbehörde sowie eine Voruntersuchung des Bodens, auf dem der Aufzug gebaut werden soll, nötig. Erst dann könne es ein Ausschreibungsverfahren für den Bau geben. Nach Auskunft des Stadtsprechers hat dieses noch nicht begonnen. „Es ist ein sehr aufwendiger Prozess.“

Die Kosten für den Aufzug selbst wurden auf 80 000 Euro veranschlagt. Er soll eine Überdachung samt Windschutz aus Glas erhalten und mit 1,84 Metern relativ breit sein. Bei 2,25 Metern Länge soll im Inneren auch ausreichend Platz für eine Begleitperson vorhanden sein. Um Missbrauch auszuschließen, soll eine Benutzung nur bei Veranstaltungen in dem denkmalgeschützten Gebäude möglich sein.

Jana Wollenberg Volontärin, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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