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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Viel Ärger um neuen EWE-Vertrag

12.03.2019

Wildeshausen Mit einem Schreiben vom 21. Januar hat es angefangen: Das Unternehmen EWE schickte Hans-Joachim Schmidt ein neues Vertragsangebot für „Erdgas online 12“ zu. Jedoch löste dieses Schreiben Verärgerung bei dem 63-jährigen Wildeshauser aus.

Nach seinen Recherchen gibt es den Tarif nicht mehr. Dass die EWE Schmidt nicht unterrichtete, dass es weitaus günstigere Tarife gibt, ärgerte den Wildeshauser zusätzlich. Er habe die Servicenummer gewählt, sei jedoch nach sechs Minuten aus der Warteschleife geflogen. Ein weiterer Versuch scheiterte nach acht Minuten – dies teilte der Wildeshauser in einer E-Mail, die unserer Zeitung vorliegt, dem Unternehmen mit. Ein dritter Anruf glückte: Ein freundlicher Kundenberater, wie Schmidt beschreibt, habe sich des Problems angenommen. Er wolle Schmidts Beschwerde weiterleiten und ihm einen Vertragsentwurf mit dem günstigeren Tarif „Solo Gas“, den sich der Wildeshauser zuvor ausgesucht hatte, zukommen lassen.

Das Problem: Auf dem am 29. Januar unterschriebenen Auftragsformular für „Erdgas Solo“ ist als Lieferbeginn der 24. Januar angegeben – Lieferbeginn ist jedoch der 25. Juni. „Aus meiner Sicht ist das Betrug“, findet der Wildeshauser. Schmidt suchte diesmal sogar einen EWE-Servicepunkt in Oldenburg auf. Dort habe man ihm jedoch auch nicht weiterhelfen können. Ende Februar klärte sich auch dieses Problem – Schmidt war jedoch weiterhin verärgert, wandte sich an unsere Zeitung und die Redaktion sich an einen Pressesprecher des Unternehmens in Oldenburg. Den Ärger erklärt er so:

Bei dem Vertragsangebot vom 21. Januar handelte es sich um eine Preisanpassung. Bedeutet: Für ein Jahr gilt bei einem Tarif, hier beim „Online 12“, eine einjährige Preisgarantie. Danach kann die EWE während der Laufzeit den Preis anpassen. Im Jahr 2018 war dies nicht passiert – wohl aber wird es ab März dieses Jahres passieren. Darüber wurde Schmidt, der als sogenannter Bestandskunde den Tarif weiterhin nutzen kann, informiert.

Bei dem Vertrag „Erdgas Solo“ kam es laut Pressesprecher hinsichtlich des Datums 24. Januar zu einem Flüchtigkeitsfehler. „Spätestens bei der Vertragsprüfung wäre der Fehler aufgefallen.“ Heißt: Das Antragsformular war nicht korrekt ausgefüllt, das Vertragsformular jedoch schon.

Dass sich zunächst niemand so recht um Hans-Joachim Schmidt kümmern konnte, dazu konnte sich der Pressesprecher nicht äußern. Immerhin bei dem Verschicken neuer Vertragsangebote plant das Unternehmen Neuerungen: Der Kunde soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass die EWE andere – also auch günstigere – Produkte zu bieten hat.

Verena Sieling Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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