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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

TÜV-Prüfer aus Wildeshausen bringen Licht ins Dunkel

16.11.2018

Wildeshausen „Kommt der noch durch den TÜV?“ – Diese Frage hat sich jeder Autofahrer bestimmt schon einmal gestellt. Für einige ist es lediglich Routine, für andere wie ein Gang zum Schafott, wenn das geliebte Auto über die Grube fahren muss.

Jetzt veröffentlichte der TÜV-Nord eine Statistik zum vergangenen Jahr: Erfreuliche Nachrichten, denn bei der Hauptuntersuchung seien besonders wenige Mängel an Wildeshauser Fahrzeugen festgestellt worden. „An mehr als der Hälfte der Autos musste überhaupt nichts beanstandet werden“, so Pressesprecher Rainer Camen. Lediglich etwas mehr als 15 Prozent hätten geringe Mängel vorzuweisen. „Das kann ein kaputtes Licht am Nummernschild sein. So etwas können wir aber schnell vor Ort beheben“, sagt Jens Paetow, Leiter der TÜV-Station Wildeshausen. Ein durchaus positiver Trend, der bereits seit fünf Jahren anhält, lautet das Fazit des TÜV-Nord. Somit konnten insgesamt drei Viertel aller Fahrzeuge direkt eine Plakette bekommen und wieder auf die Straße.

Übrigens, die TÜV-stärksten Monate sind von April bis Juni, weiß der 58-jährige Leiter aus Erfahrung. Und was ist mit dem Viertel an Fahrzeugen, die keine Plakette bekommen haben? „Diese hatten erhebliche Mängel, welche sofort behoben mussten“, erklärt Camen. Dazu zählt ein defektes Bremslicht, kaputte Scheinwerfer oder auch schiefziehende Bremsen. Lediglich ein Auto wurde als vollkommen verkehrsuntauglich eingestuft.

„Am häufigsten lag es wirklich am Licht und an der Elektrik“, meint Camen. Danach folgt die Umweltbelastung, Achsen, Räder, Reifen und Bremse. Im Mai dieses Jahr wurde erstmals die Kategorie für gefährliche Mängel eingeführt. Beispielsweise wenn alle Bremslichter ausgefallen sind. Diese Kategorie hat aber noch keine statistische Relevanz.

Wer sein Auto in diesem Jahr zum TÜV gebracht hat und durchgekommen ist, hat eine blaue Plakette bis 2020 bekommen – die runden Abzeichen gelten immer für zwei Jahre. Falls noch ein grünes Schildchen am Auto befestigt ist, sollte man sich bald einen Termin beim TÜV geben lassen, denn diese laufen in diesem Jahr aus. Eine abgelaufene TÜV-Plakette geht ins Geld oder kann einem ab dem 8. Monat einen Punkt in Flensburg einbringen. Und das dürfte um einiges unangenehmer sein als ein Besuch beim TÜV-Prüfer.

Nathalie Langer Volontärin, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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