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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Wo die Radtour die Hunte verlässt

16.02.2019

Wildeshausen /Colnrade Auf einen Fuß- und Radweg, der von Wildeshausen nach Colnrade die ganze Strecke an der Hunte entlang führt, darauf müssen Bürger und Touristen noch länger warten. Der Ausschuss für Stadtplanung, Bau und Umwelt in Wildeshausen lehnte den Antrag der CDW-Fraktion mit fünf Nein- und drei Ja-Stimmen ab.

„Die Hunte ist ein Pfund, mit dem wir wuchern können“, sagte Frank Stöver (CDW). Es habe Charme, an der Hunte zu radeln oder zu wandern. Es geht um Naherholung an der Hunte, meinte Bernhard Block (CDW). „Wenn wir Wildeshausen touristisch besser erschließen wollen, wäre solch ein Weg, der direkt durch die Natur führt, eine schöne Sache.“

Wolfgang Sasse (CDU) sprach sich dagegen aus, Geld für einen solchen Fuß- und Radweg auszugeben. „Wir haben ganz andere Baustellen“, so sein Kommentar. Auch Stephan Dieckmann (SPD) sieht für die Stadt andere Prioritäten. „Warum sollen wir unberührte Flächen in der Natur anfassen. Es gibt einen guten Weg nach Colnrade.“

Die Strecke zwischen beiden Orten ist zehn Kilometer lang. Der Radwanderweg entlang der Hunte – von der Wesermarsch bis zum Dümmer – erfreut sich nach Ansicht der CDW einer stetig wachsenden Beliebtheit. So könnten insbesondere im Sommer sehr viele Fahrradtouristen in Wildeshausen begrüßt werden. Aber auch bei hiesigen Bürgern seien die Rad- und Wanderwege beliebt.

Insbesondere die Verlängerung des Hunte-Radweges südlich der Pionierbrücke könne eine sehr attraktive Strecke direkt am Ufer der Hunte werden und auf ihrem Weg an der neuen Fischtreppe in Hölingen vorbeiführen, so die CDW.

Wer jetzt mit dem Fahrrad oder zu Fuß von Wildeshausen nach Colnrade möchte, kann von der Burgwiese an der Hunte entlang bis zur Pionierbrücke fahren. Dort muss der Fluss überquert werden. Über den Marschweg und andere Straßen geht es über Pestrup und Hölingen nach Colnrade. Der andere Weg führt von Wildeshausen auf dem Radweg entlang der Pestruper Straße nach Colnrade.

Schon bei den Haushaltsberatungen für 2019 war abgelehnt worden, Geld für das Projekt zur Verfügung zu stellen. Wie viel Geld der Rad- und Wanderweg kosten würde, vermochte die Stadtverwaltung am Freitag nicht zu sagen.

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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