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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Die nächsten Umzüge stehen bevor

26.11.2018

Wildeshausen „Es ist viel passiert in den vergangenen zehn Jahren. Wir haben für 150 Menschen in zehn Gebäuden neuen Wohnraum in Wildeshausen, Sandkrug und Delmenhorst geschaffen. Und die nächsten Projekte sind geplant.“ Diese Bilanz hat der Regionalgeschäftsführer der Diakonie Himmelsthür in Wildeshausen, Jörg Arendt-Uhde, am Freitagabend beim jährlichen Freundesmahl des Fördervereins der Diakonie Himmelsthür gezogen. Er dankte dem Förderverein für sein Engagement in der Einrichtung für Menschen mit Behinderung. „Sie bereichern unsere Arbeit“, so Arendt-Uhde.

Der Erlös dieses Freundesmahls ist für den Kauf einer mobilen Koch- und Backstation für die Beschäftigten in der Tagespflege vorgesehen, berichtete Vereinsvorsitzende Annette Ueberschär den gut 100 Gästen im Saal des Hauses Emsland. Vom Erlös des Vorjahres sei eine Nestschaukel angeschafft worden, die sich bei den Bewohnern großer Beliebtheit erfreue. Ferner hätten drei Bewohner mit Geld für einen Urlaub unterstützt werden können. Und es habe einen Ausflug in den Tierpark Ostrittrum gegeben.

Nachdem sich der Förderverein Mitte des Jahres beim „Hunte-Sommer“ mit einer Cocktail-Bar beteiligte hatte, steht am nächsten Samstag, 1. Dezember, der Weihnachtsmarkt auf dem Diakonie-Gelände bevor.

Die Zukunft dort ist weiter offen: Stück für Stück setzt die Diakonie Himmelsthür die mit dem Land und der „Aktion Mensch“ vereinbarte Konversion um. Die Umwandlung sieht einerseits einen Auszug aus den riesigen, maroden Gebäuden auf dem Zentralgelände an der Dr.-Klingenberg-Straße vor, andererseits eine stärkere gesellschaftliche Integration der Bewohner. Nach Darstellung von Arendt-Uhde sind die nächsten Projekte in Harpstedt, Kirchweihe, Hude und Goldenstedt vorgesehen. So werde in Hude in Kooperation mit der Suchtklinik Neerstedt das Projekt geistige Behinderung und Sucht umgesetzt. Bis 2020 sollen Bewohner in die ehemalige Jugendherberge in Hude umziehen.

„Wir können uns auch eine Zukunft hier auf dem Gelände in Wildeshausen vorstellen. Wir wollen Angebote schaffen“, sagte Arendt-Uhde. Dort leben noch 250 Menschen mit Assistenzbedarf. Damit sprach er das Konzept „Wildeshausen 2030“ an. Die Diakonie sei „in guten Gesprächen“ mit der Stadt. Im Dezember werde sich der Stadtrat das Gelände an der Dr.-Klingenberg-Straße anschauen.

Fest steht, so Arendt-Uhde, dass weitere Bewohner das Zentralgelände verlassen werden. Als nächstes würden im Januar elf Bewohner in die behindertengerechten neuen Wohnungen der GSG-Wohnungsbaugesellschaft an der Heidloge in Wildeshausen einziehen. Kaum noch zu retten sei das Haus Cloppenburg, es werde wahrscheinlich 2020 abgerissen. Dann seien die 24 Bewohner nach Goldenstedt umgezogen.

Den Festvortrag hielt Dr. Eckhard Schiffer aus Quakenbrück. Er referierte über das Thema „Beglückende Begegnungen – Zur lebenslangen Bedeutung des Spieldialogs für psychosoziale und körperliche Gesundheit“.

Musikalisch begleitet wurde der Abend im winterlich geschmückten Festsaal vom Duo Markus Häger und Thomas Schlegel. Das Menü stammte wieder von den Köchen auf dem Diakonie-Gelände. Zum Nachtisch gab es Bratapfel mit Vanillesoße und Zitronen-Sauerrahm-Mousse.

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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