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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Diakonie Himmelsthür: Gelebte Inklusion in schöner adventlicher Stimmung

02.12.2019

Wildeshausen Einst hat hier das Haus Butjadingen gestanden. Das Gebäude mitten im weitläufigen Komplex der Diakonie Himmelsthür in Wildeshausen ist längst verschwunden. Jetzt ist diese Fläche ideal für den ebenso traditionellen wie schönen Weihnachtsmarkt der großen Einrichtung für Menschen mit Handicap am Rande der Kreisstadt. Rund ein Dutzend Holzbuden, fünf Zelte sowie Imbisswagen und Café: Da war für Kulinarisches wie Kreatives reichlich gesorgt und der stimmungsvolle Rahmen für einen gemütlichen Markt bei herrlichem Adventswetter gegeben. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Zuspruch“, meinte denn auch Helga Weller, Leiterin der Tagesförderstätten der Himmelsthür und federführende Organisatorin des Weihnachtsmarktes.

Schon Monate vorher beginnen die Vorbereitungen. Die Bewohner und Mitarbeiter fertigen Weihnachtsdekorationen, Holzarbeiten und viele weitere handgefertigte Dinge, um sie am Samstag anzubieten. Da war die Auswahl groß und viel zu entdecken. Beim Bummel über das Gelände gab es zudem an vielen Ecken zu essen und zu trinken. Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter der Diakonie Himmelsthür übernahmen diesen Part im Angebot.

Der Freundeverein der Diakonie Himmelsthür beteiligte sich zum dritten Mal mit leckeren Krüllkuchen, einer ostfriesischen Spezialität. Der Vorstand hatte gemeinsam 300 Stück gebacken, erläuterte Vorsitzende Annette Ueberschär. In 60 Tüten war das Gebäck liebevoll verpackt worden. Schon nach eineinhalb Stunden war nur noch ein Drittel vorrätig, freute sie sich über den Zuspruch. „Das Wetter ist optimal. Es ist ein schöner Markt, das höre ich immer wieder.“

Stimmungsvoll ging es auch beim Stockbrotbacken am offenen Feuer zu. Für die Musik sorgten wieder die „Prager“ aus Harpstedt. Sie sind seit Jahren Dauergast bei der Veranstaltung.

Der Markt stelle für die Bewohner einen Höhepunkt dar, wusste Helga Weller zu berichten. Auch von den Außengruppen der Diakonie, so in Harpstedt und Sandkrug, werde er gerne besucht. Ebenso lockte er Familien und Gäste aus der Stadt an. Der Weihnachtsmarkt an der Dr.-Klingenberg-Straße: sicher auch ein Stück gelebte Inklusion im Advent.

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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