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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Märchenhafter Glanz beim Freundesmahl

25.11.2019

Wildeshausen Ein märchenhafter Festvortrag, eine fabelhafte Bilanz und eine sagenhafte Besucherzahl: Das traditionelle Freundesmahl des Freundevereins der Diakonie Himmelsthür in Wildeshausen wurde am Freitagabend seinem Motto „Märchen“ in jeder Hinsicht gerecht. „Wir hatten noch nie so viele Anmeldungen“, begrüßte Vereinsvorsitzende Annette Ueberschär die 130 Gäste im festlich geschmückten Saal des Hauses Emsland. Zugleich wies sie auf den Weihnachtsmarkt auf dem Diakonie-Gelände am Samstag, 30. November, 15 bis 19 Uhr, hin.

Zweite Nestschaukel

Der Erlös des Freundesmahls soll für den Kauf einer zweiten Nestschaukel für die Tagesförderstätte des Hauses Friesland verwendet werden. Die im Vorjahr angeschaffte mobile Koch- und Backstation erfreue sich großer Beliebtheit. Mit den Einnahmen aus dem Cocktailverkauf beim Gemeindefest an der Alexanderkirche wurde ein Ausflug zum Freizeitpark Ostrittrum finanziert.

Unter den Gästen des Freundesmahls begrüßte Ueberschär diesmal die Bundestagsabgeordnete Susanne Mittag (SPD), die Bürgermeister Jens Kuraschinski Wildeshausen und Alfred Kuhlmann (Goldenstedt), Diakonie-Vorstand Ines Trzaska aus Hildesheim und die Pastoren Dörte Hartung und Lars Löwensen.

Die „beeindruckende Bilanz“ des Freundeskreises würdigte Jörg Arendt-Uhde, der Regionalgeschäftsführer der Diakonie Himmelsthür in Wildeshausen. Eine „märchenhafte Erfolgsgeschichte“ sei auch der zehnjährige Konversionsprozess. Von den einst 400 Bewohnern auf dem Gelände an der Heilstättenstraße seien inzwischen mehr als 200 dezentral untergebracht. Zwölf Projekte wurden realisiert; vier davon in Wildeshausen. Zehn Wohnungen hat die Diakonie im GSG-Gebäude auf der Heidloge angemietet. Ein neues Haus in Kirchweyhe gehe nächstes Jahr in Betrieb. Und in Goldenstedt werde das Franziskus-Haus für die Diakonie umgebaut. Der Umbau der vor einem Jahr in Hude erworbenen früheren Jugendherberge verzögere sich aufgrund der Asbestsanierung, erklärte Arendt-Uhde. Das Kooperationsprojekt mit der Fachklinik Weser-Ems solle Anfang 2022 in Betrieb gehen. Frühestens in drei Jahren wolle die Diakonie zudem ein weiteres Haus in Syke (Kreis Diepholz) nutzen.

Derweil verlassen weitere Bewohner das Zentralgelände. Das „Haus Cloppenburg“ soll im Herbst 2020 abgerissen werden. Investoren, die Gebäude nachnutzen wollen, seien willkommen. Für die Tagesförderung soll ein Gebäude „auf der grünen Wiese“ errichtet werden. Einen Blumenstrauß erhielt Heide Elders vom Integrierten Medizinischen Dienst. Sie ist seit 42 Jahren für die Diakonie tätig.

„Finde Deinen Weg“

Mit drei Märchen, darunter einer Aschenputtel-Variation, weckte Märchenerzählerin Conny Sandvoß (47) das Kopfkino der Gäste zum Leben. „Märchen sind Bilder- und Seelengeschichten“, erläuterte sie. Und vor allem sei jedes Märchen eine „Mutmach-Geschichte“. Die Fabeln würden spielerisch den Umgang mit dem Thema „Angst“ trainieren und vermitteln eine klare Botschaft: „Finde Deinen eigenen Weg!“ Alles sei besser, als das Leben von der Sofakante aus zu betrachten. Am Ende gab es lang anhaltenden Applaus vom Publikum.

Ein märchenhaftes Menü bot auch das Küchenteam um Küchenleiter Friedrich Wirth. Geboten wurden unter anderem „Hexenmärchen-Kräuterbraten“, das Risotto „Prinzessin auf der Erbse“ oder der Nachtisch „Schneeweißchen und Rosenrot“. Für Musik sorgten Markus Häger und Thomas Schlegel.

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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