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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Neubau für 36 Menschen mit Assistenzbedarf geplant

16.02.2019

Wildeshausen Die Diakonie Himmelsthür in Wildeshausen macht den nächsten Schritt in Sachen Dezentralisierung ihrer Bewohner. Dieses Mal bleibt die Einrichtung für Menschen mit Behinderung aber auf dem eigenen Gelände in der Kreisstadt. Geplant wird ein Neubau von drei Wohneinheiten für 36 Menschen mit erhöhtem Assistenzbedarf. Er soll am Zuschlagsweg unweit des Hauses „Herzogin Elisabeth“ entstehen. Dafür müsste aber ein Stück Wald gerodet werden.

Nach Angaben der Stadtverwaltung hatte die Diakonie Himmelsthür Ende vergangenen Jahres eine Bauvoranfrage gestellt. Die Stadtverwaltung habe sie mit dem Landkreis Oldenburg als Baugenehmigungsbehörde erörtert. „Im Ergebnis war festzustellen, dass das Bauvorhaben gegenwärtig nicht genehmigungsfähig ist“, sagt Bürgermeister Jens Kuraschinski.

Inzwischen hat die Diakonie Himmelsthür die Aufstellung eines Bebauungsplans zur Realisierung des Vorhabens beantragt. Die Stadtverwaltung ermittelt derzeit die Rahmenbedingungen für eine mögliche Realisierung und will die Pläne am 25. April im Ausschuss für Stadtplanung, Bau und Umwelt vorstellen.

Jörg Arendt-Uhde, Regionalgeschäftsführer der Diakonie Himmelsthür in Wildeshausen, will die Pläne in Kürze in einer Anliegerversammlung vorstellen. Vor Jahren wollte die Diakonie in der Nähe schon einmal eine Wohnbebauung auf den Weg bringen, um mit dem Verkaufserlös der Grundstücke weitere dezentrale Wohnungen für Menschen mit Behinderung zu schaffen. Das Projekt war aber im Stadthaus abgelehnt worden – erstens, weil die Stadt ihre eigenen Flächen im Baugebiet „Vor Bargloy“ vermarkten will, und zweitens, weil der Wald rund um das Diakonie-Gelände möglichst in Gänze erhalten werden soll.

Für 150 von ehemals 411 Bewohnern der Großeinrichtung wurden in den vergangenen zehn Jahren bereits neue dezentrale Wohnangebote geschaffen, für weitere 240 soll das in den nächsten Jahren gelingen. Weitere Umzüge vom Zentralgelände stehen bevor: Als nächstes ziehen zehn Bewohner in die von der GSG gebauten Wohnungen an der Heidloge um.

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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