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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Vorzeigeplätze in den Bauerschaften

21.06.2019

Wildeshausen Der „kleine Bruder“ sieht echt putzig aus: rote Pfannen, Holzständerwerk mit Scheiben, Sitzgelegenheit und Info-Tafel. Das neue Buswartehäuschen an der Haltestelle Lohmühle/Kleinenkneten 38 hat sich in die Landschaft geschmiegt und lugt zwischen Blühstreifen und Maisfeld durch. Es ist eines von vielen Häuschen, die im Rahmen der Dorferneuerung entstanden sind. Den Namen „Kleiner Bruder“ bekam es im Volksmund, weil die anderen Modelle dieser Art in Kleinenkneten deutlich größer ausgefallen sind.

Die Dorferneuerung in Kleinenkneten bildet den Abschluss der Verbunddorferneuerung Wildeshausen- Land „Auetal/Pestruper Heide“. Für den Förderzeitraum von 2010 bis 2019 hatte die damalige Förderbehörde GLL, heute das Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems, gut eine Million Euro zur Verfügung gestellt. Bei mehreren Bürgerversammlungen wurden Wünsche der Anlieger berücksichtigt, wie Marleen Meinel vom Fachbereich Bau im Stadthaus berichtet. Sogar Details wurden mit den Ortsvorsitzenden abgesprochen – etwa die Karte der Bauerschaft, die in jedem Bushäuschen zu finden ist.

Dorferneuerungsmaßnahmen gab es in Aldrup/Hanstedt, Aumühle, Bargloy, Bühren, Heinefelde, Hesterhöge, Holzhausen, Lüerte, Pestrup und Thölstedt. Hier ein Überblick über die drei letzten Maßnahmen in den Bauerschaften zum Abschluss des ambitionierten Programms:

Glane

Bereits im September 2016 fand die offizielle Dorfversammlung für die konkrete Ausführung statt, berichtet Meinel. Ein Landwirt stellt seine Fläche zur Verfügung, sodass eine Bushaltestelle samt -wendeplatz neu gebaut werden konnte. Die Erd- und Straßenbauarbeiten sowie die Zimmerarbeiten begannen im Sommer 2018. Mit der Asphaltierung der Zufahrt von der Kreisstraße 242 (Glaner Straße) zur Wendeplatz und dem integrierten Dorfgemeinschaftsplatz wurden die Arbeiten kürzlich abgeschlossen. Den Platz für eine Sitzgruppe hat die Dorfgemeinschaft ausgesucht. Sie erhalte noch Blumenzwiebeln für die Anlage, sagt Meinel.

Die Gesamtausgaben des Projekts in Glane liegen bei 88 000 Euro. Der Zuschuss aus EU- und Landesmitteln betrage 55 400 Euro. Hinzu kommen 2500 Euro vom Verkehrsverbund ZVBN. Das Buswartehäuschen werde auch von Wanderern und Radfahrern als Raststätte genutzt.

Garmh./Denghausen

Von der engen Abstimmung mit Vertretern der Dorfgemeinschaften in Garmhausen und Denghausen schwärmt Meinel ebenfalls. Während in Garmhausen ein Buswartehäuschen direkt an der Kreisstraße gebaut wurde, entstand in Denghausen ein größeres, achteckiges Wartehäuschen, das als Dorfgemeinschaftshaus genutzt werden kann. „Die Erd- und Straßenbauarbeiten sowie die Zimmerarbeiten erfolgten im Sommer und im Herbst 2018“, sagt Meinel. Die Asphaltarbeiten der Kreuzung seien vor wenigen Tagen ausgeführt worden. Die Gesamtausgaben des Projektes liegen bei 104 000 Euro, davon beträgt die Fördersumme 66 400 Euro; hinzu kommen noch 5000 Euro vom ZVBN für die beiden Bushaltestellen. Ein 1,7 Tonnen schwerer Findling, bearbeitet von Bildhauer und Restaurator Herbert Dietrich, ziert den Platz. Den Stein hat Landwirtin Hella Pauley gestiftet; die Dorfgemeinschaft bezahlte die Bearbeitung. Als „Dorfeingangsstein“ ziert der schwedische Gneis nun den Platz mit rustikalem Sitz-Ensemble, Hütte und Fahrradständer.

Kleinenkneten

In Kleinenkneten läuft die letzte öffentliche Maßnahme der Verbunddorferneuerung. Seit November vergangenen Jahres werden die Bushaltestelle Rechterfelder/Goldenstedter Straße, am Sportplatz, am Dorfgemeinschaftsplatz, im Bereich Kleinenkneten 38 („Kleiner Bruder“) sowie am Lohmühlenweg modernisiert. Die Sitzgruppe am Dorfgemeinschaftsplatz erhält eine Überdachung. „Außerdem werden einzelne Straßenlaternen erneuert“, sagt Meinel. Insgesamt werden in Kleinenkneten 155 000 Euro verbaut; der Zuschuss liegt bei 57 000 Euro. Der ZVBN fördert den Haltestellenneubau mit 12 500 Euro. Ende Juli soll ein Schlussstrich gezogen werden. Das Förderantrag hatte die Stadtverwaltung im Februar 2017 gestellt.

Private Haushalte in den Bauerschaften können die Chance auf Fördermittel zur Dorferneuerung noch bis zum 15. September nutzen., berichtet die Ingenieurin. Bis zu diesem Stichtag können Anträge im Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) eingereicht werden. Als Ansprechpartnerin steht Marleen Meinel unter Telefon   0 44 31/8 86 63 zur Verfügung.

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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