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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Entwicklung In Wildeshausen: Wird aus dem Waldstück an der Harpstedter Straße ein Wohnquartier?

30.10.2018

Wildeshausen Wie viel bauliche Verdichtung verträgt Wildeshausen? Um diese Frage drehte sich im Stadtentwicklungsausschuss die Diskussion, ein 8000 Quadratmeter großes Waldstück an der Harpstedter Straße für den Wohnungsbau zu entwickeln. Architekt und Projektplaner Joachim Cordes aus Rotenburg präsentierte im Stadthaus seine Idee eines „gemeinschaftlichen Wohnens“.

Das Grundstück in einem Mischgebiet befindet sich stadtauswärts auf der rechten Seite zwischen dem Prinzessinnenweg und dem Wohngebiet Reckumer Heide. Vor Jahren hatte es schon einmal Bestrebungen gegeben, die Fläche zu entwickeln. Seinerzeit war das Vorhaben eingestellt worden, weil es sich um wertvolles Gehölz mit intakter Tierwelt handelt.

Mit wenig Geld bauen

„Wir versuchen, auch Leuten mit weniger Geld zu ermöglichen, selbst zu bauen“, erklärte Cordes seinen Ansatz. Dabei würden sich mehrere Personen zu einer Bauherrengemeinschaft zusammentun, um zum Beispiel die Grunderwerbssteuern nur einmal zahlen zu müssen. Sein Plan sieht 22 Wohneinheiten und ein Gemeinschaftshaus vor.

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Nach Darstellung der Stadtverwaltung ist für diese Fläche ein qualifiziertes Bauleitverfahren erforderlich. Für den Wald müsse eine Ausgleichsfläche her.

Rainer Kolloge (UWG) sprach von einem interessanten Projekt, das das Spektrum des Wohnens in Wildeshauser erweitern würde. „Ich kann mir das vorstellen, aber nicht an dieser Stelle“, sagte er. „Ich will auch Grün in der Stadt.“ In der Nachbarschaft gebe es ein bestehendes Wohngebiet und auf der anderen Seite auf dem einstigen Gelände der Firma Sänger und Massierer werde gerade ein neues Wohnquartier entwickelt. Beide Gebiete würden durch diesen Grüngürtel getrennt. „Die Leute schätzen diesen Wald und würden uns aufs Dach steigen, wenn er gerodet würde“, so Kolloge.

Bezahlbare Wohnungen

Matthias Kluck (SPD) warf ein, dass das Thema Wohnen alle Menschen bewege. „Wildeshausen braucht bezahlbare Wohnraum. Mit diesem Projekt könnten wir ein Zeichen setzen.“

Klaus Schultze (Grüne) sprach davon, dass eine behutsame Nachverdichtung besser sei als die Wohnsiedlungen immer weiter ausfransen zu lassen. Der naturschutzrechtliche Wert der Fläche müsse aber erst untersucht werden.

Wolfgang Sasse (CDU) und Jens-Peter Hennken (CDW) nannten das Projekt eine gute Idee. Die Frage sei, ob sich das auch andernorts in Wildeshausen realisieren lasse, zum Beispiel in der „StEM“.

Der Stadtentwicklungsausschuss nahm das Konzept zur Kenntnis und verwies es zur Vorbereitung der erforderlichen Bauleitplanung in den Ausschuss für Stadtplanung, Bau und Umwelt.

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Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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