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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Der Küchenbulle hat „noch nicht fertig“

22.06.2019

Wildeshausen In Branchenkreise spricht man über ihn nur in Superlativen: „Küchenbulle“ bezeichnete einmal eine Fachzeitschrift Stefan Gerdes (48), den Inhaber von Küche & Co in Wildeshausen. Gemeint sind Durchsetzungskraft am Markt und die Erfolgsstory des Unternehmens: An der Börse steht der Bulle für steigende Kurse. Und in den zehn Jahren seines Bestehens ging es für Küche & Co. nach Aussagen des Inhabers stets bergauf.

„Es ist wie ein Traum“, sagt Gerdes, der an seinem Geburtstag, dem 10. Juli 2009, als Franchisenehmer das erste Küchenstudio an der Visbeker Straße in Wildeshausen eröffnet hat. In den vergangenen zehn Jahren heimste Gerdes etliche Branchenpreise ein – darunter fünfmal den „Küchen-Oscar“ und siebenmal die Auszeichnung als „Service-Champion“. Im Verbund von Küche & Co, einem Unternehmen der Hamburger Otto-Gruppe, gilt der Franchisenehmer inzwischen als „Leuchtturm im Norden“.

Gestartet ist der gebürtige Westersteder mit zwei Mitarbeitern; heute sind es 20. Dazu gehören eigene Montageteams mit ausgebildeten Tischlern. Angefangen bei der Beratung, Küchenplanung bis hin zur Kaufabwicklung halte die Firma den Kunden den Rücken frei und helfe, die Traumküche mit vielem Nützlichen und Schönen auszuarbeiten und zu finden.

„Im ersten halben Jahr wurden wir regelrecht überrannt“, erinnert sich Gerdes. Die Nachfrage sei nicht abgeebbt, auch dank der vielen Weiterempfehlungen. In den zehn Jahren hätten sich viele Freundschaften entwickelt.

Gerdes expandierte. Weitere Studios wurden in Bremen-Habenhausen, in Bremen-Vahr, in Lohne und zuletzt in Sulingen eröffnet. Weiterhin gibt es Outlets von Küche & Co an der Buchbinderstraße 2 in Wildeshausen sowie in Sulingen. Dank der Outlets mit rund 200 Quadratmetern Ausstellungsfläche gelinge es, Auslaufware aus den Küchenstudios zu nehmen und an den Mann oder die Frau zu bringen. Zugleich erreiche er jene Zielgruppen, die weniger Geld ausgeben wollen, aber eine ebenso hohe Qualität wie im Studio erwarten. Trotz der Expansion betont Gerdes aber: „Wildeshausen bleibt meine Küchenstadt!“

Gerdes und sein Team liefern im zehnten Jahr des Firmenbestehens fast 700 Küchen jährlich aus. Seit der Firmengründung habe man mehr als 5000 individuell zusammengestellte Küchen aufgebaut. Nach wie vor gelte die Küche als Mittelpunkt der Wohnung, als beliebter Treffpunkt für Familie und Freunde.

Zu den Dauerbrennern gehöre nach wie vor die Landhausküche. Industrial Style, meist eine Kombination aus Weiß, Grau und Schwarz, sowie Vintage Style seien absolut in. Unter dem Titel „Küche & Co @ home“ designed das Unternehmen ganze Wohnbereiche mit Küchenmöbeln – vom Bad bis zum Wohnzimmer. „Lediglich Polstermöbel und Matratzen kommen nicht von uns“, erklärt Gerdes. „Ansonsten greifen wir jeden Bereich des Wohnens ab.“ Das Unternehmen macht die Planung in fotorealistischer 3D-Technik. In Kürze wolle er in seinen Küchenstudios Virtual-Reality-Brillen einführen, damit die Kunden schon einmal das Raumgefühl in ihrer neuen Küche erleben können.

Küche & Co. bildet Einzelhandelskaufleute aus und gilt als familienfreundliches Un­ternehmen. „Wir könnten einen eigenen Kindergarten aufmachen“, sagt der 48-jährige Unternehmer, der selbst in einer „Patchwork-Familie“ mit seiner Lebensgefährtin und vier Kindern im Alter zwischen 14 bis 18 Jahren lebt. Gerdes engagiert sich in der Wildeshauser Mittelstandsvereinigung (MIT) und im Handels- und Gewerbeverein (HGV). Er gehörte seinerzeit zu den Initiatoren des Frühlingsfestes rund um den Visbeker Kreisel. Beim Gildefest marschiert der Schwarzrock mit den „Gilde-Rangers“ aus.

In zehn Jahren Küche & Co hat Gerdes viel bewegt. Er blicke „in großer Dankbarkeit“ zurück – und hat die Zukunft im Visier. „Ich bin noch nicht fertig“, sagt der Küchenbulle.

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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