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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Förderung Für Wildeshausen: Stadt erhält Geld für Wall und Museum

04.05.2019

Wildeshausen Die Stadt Wildeshausen ist mit dem Projekt Wallanlage samt „Herrlichkeit“ und urgeschichtlichem Zentrum in die Stadtbauförderung 2019 „Zukunft Stadtgrün“ des Landes und des Bundes aufgenommen worden. „Wir freuen uns sehr über diese außerordentlich erfreuliche Nachricht aus dem Umweltministerium“, sagte Bürgermeister Jens Kuraschinski am Freitag. „Mit der Aufnahme in das Förderprogramm werden wir in die Lage versetzt, die notwendige Finanzierung für Maßnahmen im Bereich der Wallanlagen, der Nachnutzung des Feuerwehrhauses und weitere Maßnahmen sicherzustellen.“

Neun Millionen Euro

Im Zuge des Entwicklungsplans „Wildeshausen 2030“ hatte die Stadt zusammen mit Fachleuten und Bürgern ein Konzept entworfen. Durch die Förderung werden die denkmalgeschützten Wallanlagen im Fokus stehen. Das Geld soll in die denkmalgeschützten Gebäude an der „Herrlichkeit“ und ins Urgeschichtliche Zentrum (altes Feuerwehrhaus) fließen. Im Laufe von acht Jahren sollen neun Millionen Euro investiert werden. Sechs Millionen kommen aus dem Förderprogramm, drei Millionen muss die Stadt übernehmen.

Nach Ansicht von Fachbereichsleiter Hans Ufferfilge dokumentiert die Entscheidung, dass die Stadt Wildeshausen mit dem städtebaulichen Entwicklungskonzept 2030 und dem ebenfalls vom Rat beschlossenen „Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept“ die richtigen Wege beschritten habe, um Wildeshausen weiter zu entwickeln.

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Mit Blick auf diese Pläne hat der Ausschuss für Stadtplanung, Bau und Umwelt in seiner jüngsten Sitzung die Änderung des Bebauungsplans 10c „Stadtmitte“ auf den Weg gebracht. Das Plangebiet umfasst das ehemalige und derzeit leer stehende Gebäude der Feuerwehr, das Wasserkraftwerk und die westlich davon gelegenen Stellplatzflächen sowie einzelne Wohnhäuser.

Das Kraftwerk soll langfristig keinen Strom mehr produzieren und steht grundsätzlich für andere Nutzungen zur Verfügung. Das Feuerwehrgebäude steht leer und soll zum Urgeschichtlichen Zentrum umgebaut werden.

B-Plan wird geändert

Bei der Änderung des B-Plans geht es um die bauplanungsrechtlichen Voraussetzungen zur Nachnutzung des alten Feuerwehrhauses und des umliegenden Areals für museale sowie kulturelle Zwecke. Das bedeutet, dass die jetzige Mühlenstraße ihre Funktion als Straße verliert. Sie wird zusammen mit dem davorliegenden Parkplatz zu einem Veranstaltungsplatz umgestaltet. Die Kokenstraße soll die Funktion der Mühlenstraße übernehmen und künftig in beiden Richtungen befahren werden dürfen.

Nach Angaben der Polizei hat sich die Kreuzung Wittekindstraße/Huntestraße zu einem Unfallschwerpunkt entwickelt, insbesondere, weil die Radfahrerführung von der Huntestraße (aus Richtung Zwischenbrücken) nach links in die Wittekindstraße wegen wechselnder Pflasterung nur schwer erkennbar sei und der Vorrang der Radfahrer im Verlauf dieser Führung von wartepflichtigen Ein- und Abbiegern wiederholt missachtet werde. Ein Umbau dieser Kreuzung mit dem Ziel einer verbesserten Radfahrerführung erscheint daher dringend angeraten.

Weil der Bereich im Überschwemmungsgebiet der Hunte liegt, müssen die Anwohner verstärkt den Hochwasserschutz beachten. Das gilt insbesondere für den Parkplatz an der Kokenstraße, der von der Stadt an die Familien Burmeister verkauft werden soll. Im Gegenzug kauft die Stadt das Burmeister-Gebäude auf dem Platz vor dem alten Feuerwehrhaus. Das Haus soll abgerissen und das Areal dem neuen Veranstaltungsplatz zugeschlagen werden. Der Planer hatte im Ausschuss deutlich gemacht, dass im Falle einer Überschwemmung weite Teile des Platzes an der Mühlenstraße, der vordere Teil der Huntestraße und eine Fläche der Wittekindstraße überflutet werden dürften.

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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