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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Generationswechsel eingeläutet

13.08.2019

Wildeshausen Vier Hallenerweiterungen, die Mitarbeiterzahl von vier auf mehr als 80 gewachsen: Das Wildeshauser Unternehmen B&F-Metallbautechnik an der Wilhelm-Maybach-Straße hat seit der Gründung mehrere Veränderungen erlebt. Eine weitere kam am 9. August hinzu und wurde am Montag offiziell mitgeteilt: Karl-Heinz Büsing hört nach rund 21 Jahren als geschäftsführender Gesellschafter auf. Der 54-Jährige möchte, wie er sagt, seine Zukunft neu gestalten.

Sein Nachfolger hatte gut zweieinhalb Jahre als Prokurist in dem Betrieb gearbeitet: Sebastian Frank wird gemeinsam mit Vater Michael Frank (58), ebenfalls geschäftsführender Gesellschafter, die Geschicke des Unternehmens zukünftig leiten. Der 32-Jährige war, bevor er zur Wildeshauser Firma wechselte, bei der WPD Windmanager GmbH & Co. KG in Bremen tätig gewesen. Er war dort für das interne Controlling von Windparks und Solaranlagen zuständig. Nun ist er unter anderem für Einkauf und Controlling verantwortlich.

Die Firma B & F-Metallbautechnik ist 1998 von Michael Frank und Karl-Heinz Büsing gegründet worden. Sie hat keine weiteren Standorte – stattdessen investierten die Gründer kräftig in den bestehenden Standort: Angefangen in einer angemieteten Halle, folgten ab 2002 mehrere Bauabschnitte. So wurde unter anderem 2009 die Erweiterung der Produktionshalle groß gefeiert. Zur Einweihung des 2000 Quadratmeter großen Hallenabschnitts sowie der modernen Lackieranlage erschien als Ehrengast Fußballfunktionär Klaus Allofs. 2014 folgte die vierte Hallenerweiterung. Damit stehen dem Unternehmen, das heute mehr als 80 Mitarbeiter zählt, rund 5500 Quadratmeter Produktionsfläche zur Verfügung. Hinzu kommt eine Bürofläche von 500 Quadratmetern.

Auf die Frage, wo sich die Kunden befinden, antwortet die Geschäftsführung mit einem Wort: weltweit. Produziert wird, was auf dem Maschinen- und Anlagenbaumarkt benötigt wird. Schwerpunkte setzt die Firma auf die Bereiche Rohre, Formteile, Laserschneiden und CNC-Kanten. Bei all dem Erfolg macht sich der Azubi-Mangel, mit dem mehrere Firmen zu kämpfen haben, bemerkbar: Derzeit zählt das Unternehmen sechs Auszubildende, zwei Stellen sind offen.

Karl-Heinz Büsing wird sich übrigens nicht zur Ruhe setzen: „Pläne sind da. Ich möchte mich verwirklichen“, kündigt der 54-Jährige an, der mit seiner Frau einen Resthof in Dötlingen-Rhade bewohnt. Was er genau vorhat, verrät er noch nicht. Nur so viel: Es werde „artfremd“ sein und mit Metallbautechnik nichts zu tun haben.

Verena Sieling Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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