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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Von Geestrücken und Marschwiesen

23.02.2018

Wildeshausen Peter Hahn ist engagierter Heimatforscher und aktives Mitglied im Heimatverein Düngstrup. In Wildeshausen ist er für seine lebendige Vortragstätigkeit bekannt. Als Wanderführer und als Ausbilder der Gästeführer kennt er die Geschichte und die Natur Wildeshausens wie kein anderer. Vor diesem Hintergrund reihte sich der Vortrag „Übergang von der Natur- zur Kulturlandschaft“ am Dienstagabend im historischen Rathaus bestens ein.

Vor rund 25 Zuhörern stellte Hahn das hiesige Landschaftsbild mit Geestrücken und Marschwiesen, mit Urstromtälern und Mooren als vielseitig durch die Saale-Eiszeit geprägt vor. Angefangen bei der Jungsteinzeit (etwa 3500 v. Chr.) als der Mensch begann, in die Natur einzugreifen und sie bis zur heutigen Kulturlandschaft veränderte, zeigte Hahn an vielen Beispielen die Entwicklung auf. Die nachfolgende tausendjährige Heidebauernkultur und ein Blick auf die heutige Kulturlandschaft gehörten zu seinen weiteren Ausführungen.

„Heute sehen wir eine vom Menschen geprägte Kulturlandschaft, die sich durch Straßenbau, Wohnbebauung und Gewerbe stärker denn je verändert“, so Hahn abschließend. Auch die moderne Landwirtschaft trage mit Monokulturen wie Mais und Raps dazu bei.

„Freuen wir uns also an dem, was noch heute in der Natur vorzufinden ist“, betonte Peter Hahn. „Meine 1983 angelegten Wanderwege sind so konzipiert, dass man sich bei den Spaziergängen noch an vielem erfreuen kann. Erwähnt seien da nur die Wildblumen am Wegesrand, ein Gang durch die Lehmkuhle und das Pestruper Moor oder nur die Pause auf einer Ruhebank.“

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Heimatverein Düngstrup

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